Banner
Bildergalerie      Sitemap      Impressum      Kontakt  

Online seit 11.12.2001
Update am 04.09.2016
AIDA vita 2006 Karibik - Urlaubsseite von Iris und Thomas

Home

Kreuzfahrt auf der AIDA vita 2006

Route vita 1 und vita 2 vom 13.01.2006 bis 27.01.2006

 

Unsere Route

AIDA vita Route 1 und 2

AIDA vita Route 1

AIDA vita Route 2

Unsere Bordkarte

Karte AIDA vita

Unser Schiff

AIDA vita

Schiffsdaten:
Bauwerft: AKER MTW Werft GmbH, Wismar Baujahr: 2002
Geschwindigkeit: 20 kn
Vermessung: 42.289 GT
Schiffslänge: 202,85 m
Schiffsbreite: 28,1 m
Tiefgang: 6,2 m
Decks: 12
Maschinendaten:
Antrieb: Diesel elektrisch Fahrmotor: 18.800 kW Hauptdieselmotor: 27.550 kW Propeller: 2 Festpropeller Bugstrahlruder: 2 x 1.200 kW Heckstrahlruder: 2 x 700 kW
Kabinen und öffentliche Bereiche:
Passagierkabinen: 633 Restaurants: 3 Restaurantfläche: 2.443 m² Bars: 5
Besatzungskapazität: 418
Wellnessbereich: 1.200 m² Fläche Sonnendecks: 3.450 m²

 

Anreise

Anreise Nach einer problemlosen Anreise mit der Condor von Frankfurt aus landeten wir pünktlich auf La Romana in der Dominikanischen Republik. Der Transfer zum Hafen, das Einchecken und auch der Transport des Gepäcks bis auf die Kabine war wie immer gut organisiert. La Romana war jeweils der Ausgangspunkt für die beiden Routen vita 2 und vita 1, die wir auch in dieser Reihenfolge fuhren.

 

 

La Romana Hafen Die Dominikanische Republik erstreckt sich auf einer Fläche von 48.734 km² und hat ca. 8,7 Millionen Einwohner. Die Landschaft ist ist waldreich und bergig mit fruchtbaren Tälern und Ebenen. An den Küsten im Norden, Südosten und Osten liegen viele Strände, die teilweise von Bergen umgeben sind. Die Hauptstadt ist Santo Domingo mit ca. 3 Millionen Einwohnern. La Romana ist mit 150.000 Einwohner die drittgrößte Stadt der Dominikanischen Republik. La Romana war über Jahrhunderte nichts weiter als ein kleines Dörflein. Bereits 1502 wurde die Gegend, allerdings ohne Erfolg, nach Gold erkundet. Erst Jahrhunderte später wuchs das Dorf aufgrund des Zuckerbooms zu einer Stadt mit Hafen heran.

 

AIDA vita

AIDA vita Schiff aussen

Hier gibt es einige Bilder von dem Außenbereich der AIDA vita,

 

AIDA vita Schiff innen von dem Innenbereich

 

AIDA vita Schiff Kabine und von unserer Kabine.

 

AIDA vita Schiff Restaurant Natürlich dürfen auch Einblicke in die Restaurants und Bilder von den leckeren Speisen nicht fehlen.

 

Seenotrettungsübung

Seenotrettungsübung Die Teilnahme an der Seenotrettungsübung am Tag nach dem Auslaufen ist Pflicht. Da wir an beiden Routen teilgenommen haben, waren wir auch bei zwei Übungen dabei.

 

Begrüßung

Begrüßung Jeweils nach der Seenotrettungsübung fand die Begrüßungsshow auf dem Pooldeck statt.

 

Tortola

Tortola Die British Virgin Islands bestehen aus einer Gruppe von 50 Inseln, von denen nur vier eine bedeutsame Größe haben. Die Inselgruppe ist als Inspirationsquelle für R. L. Stevensons berühmten Roman "Die Schatzinsel" eingegangen. Tortola ist die größte Insel mit ca. 16.000 Einwohner. Road Town ist die Hauptstadt Tortolas und die einzige Stadt überhaupt und hat ca. 5.000 Einwohner.

 

Tortola unterwegs Wir fuhren mit einem offenen Safari-Bus, so dass wir unterwegs viel von Land und Leuten sehen konnten.

 

Tortola Yachthafen Pussers Landing Unser erstes Ziel war der Yachthafen Pussers Landing mit einigen wirklich schönen Segelyachten. An der nicht sehr lange Hafenpromenade befinden sich bunte Cafes und Shops umrahmt von einer bunten Vegetation.

 

Tortola Kammstraße Tortola ist sehr bergig und der Mount Sage mit 543 Metern die höchste Erhebung. Diese Gegend ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Straßen sind sehr kurvenreich und eng. Je höher man die Kammstraße Richtung Fort Hill hinauffährt, desto Atem beraubender wird die Aussicht und desto dichter wird die Vegetation des Regenwaldes. Mahagonibäume und Baumfarne weisen auf die ursprüngliche tropische Waldvegetation hin.

 

Tortola Kammstraße Straßenmalerei Auf der Kammstraße konnten wir diese beeindruckende Straßenmalerei bewundern.

 

Tortola Hafen Im Hafen war die AIDA vita nicht das einzige Schiff. Neben uns lag die Arcadia, ein Schiff der britischen Reederei P&O Cruises aus Southampton. Die Arcadia bietet Platz für über 2300 Passagiere und 900 Crew-Mitglieder. Sie wurde im April 2005 in Betrieb genommen, ist 83.000 Tonnen schwer und ist mit einer Länge von 290 Metern nur um 55 Meter kürzer als die Queen Mary 2. Ein sehr beeindruckender Ozeanriese, neben dem unsere AIDA doch ein wenig klein wirkte.

 

Antigua

Antiqua Ein Strand mit einer Insel in der Mitte. Diese Beschreibung wird der Karibik-Insel Antigua am ehesten gerecht. Sie hat einen Durchmesser von ca. 20 Kilometer und eine der besten Traumstrände der Karibik. Und das nicht wenige - nämlich genau 365. Antigua ist eine britisch geprägte Insel mit hügeliger Landschaft im Süden, der quirligen Hauptstadt St. John's, kleinen Dörfern mit bunten Holzhäuschen und wird bewohnt von ca. 65.000 Einwohnern.

 

Antiqua unterwegs Die Fahrt ging mit Safari-Jeeps teilweise off-road durch Antigua, was sehr viel Spaß machte.

 

Antigua Block House Ruins Erster Stopp war bei den Block House Ruins. Fort George auf dem Monk's Hill stellt einen der ersten Versuche dar, die Einfahrt zum Hafen von Falmouth zu sichern. Die Ruinen des Originalbauwerks aus dem 17. Jahrhundert sind inzwischen kaum mehr zu erkennen. Doch der Ausblick ist atemberaubend. Von dort konnten wir auch den noch immer nicht erloschenen Vulkan von Montserrat sehen. Über seiner Spitze waren deutlich Rauchwolken zu erkennen.

 

Antiqua Nelsons Dockyard Stopp 1 Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit ist Nelson's Dockyard (Nelsons Werft) im English Harbour, das sich ca. 20 km von St. John's an der Südküste befindet. Den strategischen Wert dies Hafens hatte die Königliche Marine bereits 1670 erkannt und in der Folgezeit diente er als Verteidigungsbasis gegen die Franzosen, die sich ebenfalls für die Insel interessierten. Baubeginn für die Werft, wie sie heute zu besichtigen ist, war 1725. Als Nelson 1784 auf diesen Stützpunkt versetzt wurde, verfügte die Werft über diversen Werkstätten, Schmieden, Ingenieursbüros sowie Lager und Verkaufsstellen für Kupfer, Segeltuch und Bauholz. Das alte Admiral's House (nach Nelson benannt), ist heute ein Museum. Admiral's Inn, einst ein Lagerhaus und Tischlerspeicher, ist in ein hübsches kleines Hotel umgewandelt worden.

 

Antiqua Nelsons Dockyard Stopp 2 Oberhalb von Antigua Nelsons Dockyard konnten wir noch mal einen wunderschönen Blick auf die Küste genießen.

 

Antiqua Pigeon Point Beach Am Pigeon Point Beach nahmen wir unser Mittagessen ein und hatten noch genügend Zeit zum Baden  im 27 Grad warmen Wasser.

 

Antiqua Hafen Auch im Hafen von Antigua lag wieder die Arcadia neben uns. Gesehen haben wir dort auch die Sea Cloud, eine luxuriöse Viermastbark der Extraklasse. Diese wurde 1931 in Kiel als Privatyacht gebaut, ist 109 Meter lang, für 63 Passagiere ausgelegt und ist überwiegend in der Karibik und im Mittelmehr unterwegs.

 

Dominica

Dominica Zwei Inselgruppen bilden den östlichen Bogen der Kleinen Antillen, die Leeward-Inseln im Norden und unterhalb von ihnen die Windward-Inseln. Dominica liegt genau in der Mitte. Die Insel zählt zu den ursprünglichsten und wildesten der Antillen. Rund 300 Flüsse und Gebirgsbäche durchziehen die 750 m² große Insel. Obwohl die Inselhauptstadt Roseau nur eine relativ kleine Stadt ist, leben dort mehr als 17.000 Einwohner. Es gibt nur wenig historisches zu sehen, da weite Teile Roseaus 1805 von einem Feuer zerstört wurden.

 

Dominica Whalewatching Eines unserer Karibik-Highlights war das Whalewatching. Delphine sahen wir leider nicht, wurden aber dafür mit 4 Walen belohnt. Es war ein bewegender Moment, diese Kolosse zu beobachten, wie sie trotz ihrer Größe so leicht und majestätisch durch das Wasser glitten. Ein Anblick, den wir sicherlich nicht so schnell vergessen werden.

 

Dominica Botanischer Garten In Dominica gibt es einen riesigen Botanischer Garten. Aufgrund der Rahmenbedingungen (viel Regen, tropisches Klima und geschützte Lage) gedeiht der Garten zusehends. Hier findet man viele Pflanzen der Insel auf einem Fleck. Die Planung des Gartens begann 1890 in einem Landstrich, der für den Anbau von Zuckerrohr genutzt worden war. Der Garten ist in einen dekorativen und einen wirtschaftlichen Bereich unterteilt und hat den Ruf, einer der schönsten in der Karibik zu sein.

 

Dominica Hafen Vom unserem Whalewatching-Schiff aus konnten wir die AIDA mit den Bergen im Hintergrund sehen. Etwas weiter entfernt lag die Carnival Destiny. Sie wurde im November 1996 Indienst gestellt, fährt für Carnival Kreuzfahrten, ist 272 Meter lang und hat eine Passagierkapazität von ca. 2.600 Personen. Weiter draußen auf Reede lag die MS Arion. Das 1965 gebaute und zuletzt im Dezember 2000 für 20 Mio. Dollar renovierte Schiff fuhr früher im deutschen Markt unter dem Namen MS ASTRA. Sie ist 118 Meter lang und hat Platz für 340 Passagiere.

 

Dominica Sonnenuntergang Zum Abschuss eines schönen und erlebnisreichen Tages konnten wir noch einen schönen Sonnenuntergang genießen.

 

St. Lucia

St. Lucia unterwegs St. Lucia ist die zweitgrößte der vier Inseln, die zur Gruppe der Windwards gehören. Wie bei den Nachbarn St. Vincent und Grenada wird das Hinterland von einem Gebirge bestimmt, mit dem Berg Mount Gimmi (960 Meter) als höchste Erhebung. Auf der Insel herrscht das ganze Jahr über Hochsommer, wobei die ständig wehenden Winde für Abkühlung sorgen. St. Lucia gehört sicherlich zu einer der schönsten Trauminseln der Karibik. Es gibt dort farbenfrohe Fischerdörfer, versteckt gelegene Strände, großartige Regenwälder und eine üppige exotische Blütenpracht. Die Hauptstadt Castries befindet sich in der Mitte einer Bucht, die vom knapp 260 Meter hohen Berg Mount Fortune auf der einen Seite und dem Vorgebirge der Vigie-Halbinsel sowie dem Flughafen auf der anderen Seite eingerahmt wird. Von den ca. 154.000 Inselbewohnern leben etwa 60.000 in der Hauptstadt. Auch Castries wurde in der Vergangenheit von mehreren Feuern heimgesucht, die große Teile der Stadt vernichtet haben. Deshalb gibt es dort nur noch wenige historische Gebäude zu bewundern. Auf St. Lucia  machten wir auch den längsten Ausflug unserer Reise. Was erst scherzhaft als "Kaffeefahrt" von uns bezeichnet wurde, entwickelte sich als sehr informative und unterhaltsame Busfahrt mit vielen Stopps und tollen Eindrücken, die wir nicht so schnell vergessen werden. Einen großen Anteil hatte daran unsere Reiseleiterin. Eine Ex-Berlinerin, die schon über 20 Jahre auf St. Lucia lebt und somit Land und Leute sehr gut kennt. Mit ihrer lustigen Art, ihrem befreienden Lachen und ihrer Freude daran, uns möglichst viel von ihrem jetzigen Lebensraum zu erzählen, verschaffte sie uns einen kurzweiligen und sehr interessanten Tag.

 

St. Lucia Moule a Chique Aussichtspunkt Vom Aussichtspunkt Moule a Chique, hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf den Süden der Insel. Moule a Chique ist von Fieux Fort aus, der zweitgrößten Stadt der Insel, über eine enge, kurvenreiche und sehr steile Straße zu erreichen. 

 

St. Lucia Moule a Chique Leuchtturm Auf Moule a Chique steht auch einer unserer geliebten Leuchttürme - ein weiterer in unserer Sammlung.

 

St. Lucia Plantage Balenbouche Das Kolonialhaus der Plantage Balenbouche ist ein wahrer Traum. Es ist voller Antiquitäten und historischer Möbelstücke. Eines der wenigen Beispiele der Architektur des frühen 19. Jahrhunderts, das die wechselvolle Geschichte im Originalzustand überlebt hat. Die Hausherrin und ihre Tochter erzählten uns viel von der Vergangenheit, aber auch von der Gegenwart und den Bemühungen, dieses Anwesen zu erhalten.

 

St. Lucia Schwefelquellen Sulphur Springs Hinter der Ortschaft Soufrière steigt das Land auf etwa drei Kilometer allmählich bis zum Krater des Soufrière an. Die inmitten des Kraters liegenden Sulphur Springs (Schwefelquellen) können bequem mit dem Auto oder dem Bus erreicht werden. Deshalb wir auch scherzhaft vom einzigen befahrbaren Vulkan der Welt (Drive-In-Vulkan) gesprochen. Wir sahen dort blubbernde Schlammpfützen und dampfende Schwefelquellen. Immer wieder schießt Dampf empor und erinnert an die Aktivitäten tief unten im Berg. Faszinierender Anblick, aber die Geruchsentwicklung war nichts für unsere Mägen, so dass wir froh waren, diesem fürchterlichen Gestank möglichst schnell wieder zu entkommen.

 

St. Lucia Dorf bei Soufriere In einem kleinen Dorf bei Soufriere nahmen wir unser Mittagessen ein, bei dem wir mit teilweise landestypischen Speisen verwöhnt wurden. Anschließend gab es noch eine kleine Führung durch das Dorf.

 

St. Lucia Pitons Die beiden Berge, der große (769 Meter) und kleine (723 Meter) Piton, sind Wahrzeichen von St. Lucia und seit 2004 Weltkulturerbe. In allen Beschreibungen haben wir gelesen, dass die Pitons Vulkane sind. Unsere Reiseleitung erzählte uns jedoch, dass das nicht stimmt und dass die Pitons ganz normale Berge seien. Leider konnten wir bisher nicht herausfinden, welche Theorie nun der Wahrheit entspricht. Sicher ist jedoch, dass die Pitons, die sich an der Westküste nahe dem Kolonialstädtchen Soufrière fast senkrecht aus dem Meer erheben, einen tollen Anblick unter dem karibischen Himmel bieten. Literatur-Nobelpreisträger Derek Walcott, der berühmteste Einheimische, nannte sie den "Busen der Karibik".

 

St. Lucia Margiot Bay In der Nähe von Soufriere liegt an der Küste die Margiot Bay. Die Bucht ist von Palmen umsäumt und von üppig bewachsenden Bergen eingerahmt, die sich direkt am Wasser Richtung Himmel erheben. Da der Yachthafen wegen seiner atemberaubenden Szenerie äußerst beliebt ist, wurde dort bereits zahlreiche Filme gedreht. So war die Bucht bereits exotischer Hintergrund für "Dr. Doolittle" und "Supermann II".

 

St. Lucia Leuchtturm Castries Auch in Castries gab es einen Leuchtturm für unsere Sammlung.

 

St. Lucia Hafen Mit uns im Hafen von St. Lucia lag die Serenade of the Seas. Sie wurde 2003 in der Meyer Werft gebaut und in New York durch Whoopi Goldberg getauft. Sie fährt für die Reederei Royal Caribbean Cruises, hat eine Länge von 293 Meter und kann ungefähr 2.100 Passagiere befördern. Gegenüber lag ein kleineres Schiff, die Van Gogh. Sie wurde 1975 in Helsinki gebaut und ist 156 Meter lang.

 

Seetag

Seetag An unserem zweiten Seetag wieder zurück nach La Romana konnten wir uns von dem "Ausflugsstress" der ersten Woche bestens erholen und die Vorzüge der AIDA vita genießen. Am Abend gab es dann wieder einmal einen traumhaften Sonnenuntergang.

 

La Romana

La Romana Altos de Chavon In La Romana besuchten wird das Künstlerviertel Altos de Chavón, das im luxuriösen Ferienzentrum "Casa de Campo" liegt. Dieses Künstlerdorf ist der aus Stein gewordene Traum des ehemaligen Präsidenten der amerikanischen Zuckerkompagnie Gulf and Western, Charles Bluhdorn, der in den 70er Jahren diese Detail getreue Kopie eines mediterranen Dorfes im Stil des 16. Jahrhunderts errichten ließ. Zum Bau der zahlreichen Gebäude wurde hauptsächlich der hier reichlich verfügbare Korallenkalkstein verwendet. Reizvolle Gassen mit Kopfsteinpflaster und Plätze mit schönen Brunnen laden zum Bummeln und Verweilen ein. Neben der Kirche San Estanislao, diversen Parks, Ateliers und Wohnkomplexen sind hier viele Läden zu finden, in den die verschiedensten Erzeugnisse des lokalen Kunsthandwerkes zu finden sind. Im großen Amphitheater mit 5.000 Plätzen finden regelmäßig Konzerte statt.

 

Grenada

Grenada Grenada ist die südlichste der Windward-Inseln und vulkanischen Ursprungs. In der Mitte der Insel verläuft eine Bergkette. Die abwechslungsreiche Landschaft besteht aus tropischen Regenwäldern, Schluchten und ruhenden Vulkanen. Grenada ist 344 km² groß, 33 Kilometer lang, 19 Kilometer breit und hat ca. 94.000 Einwohner. Die Landwirtschaft ist der wichtigste Zweig der Insel. Ein Drittel der auf dem Weltmarkt angebotenen Muskatnüsse kommt aus Grenada. Die Hauptstadt des unabhängigen Commonwealth-Staates ist St. George's. Sie ist terrassenförmig angelegt und gehört zu den attraktivsten Hafenstädten der Karibik. Mit ihren weißen und pastellfarbigen Häusern ziehen sie die Hänge wie ein Amphitheater um die Hafenbucht. Die Bauten stammen noch aus der Zeit, als sich die Schiffe mit Zucker, Rum und Gewürzen beladen auf den Weg nach England machten. Auf den Anhöhen der Stadt sind immer noch Reste alter Festungsbauten zu sehen. So z.B. auch das auf einem Felsenvorsprung errichtete Fort George und einige Kirchtürme. Im September 2004 richtete der Hurrikan Ivan große Schäden an, die wir heute noch sehen konnten.

Weitere Infos und Bilder gibt es auch unter AIDAaura 2008.

 

Grenada Leuchtturm Der alte, sich nicht mehr im Betrieb befindliche Leuchtturm steht auch auf dem Felsenvorsprung neben den Festungsbauten.

 

Grenada unterwegs Wir hatten für den Tag in Grenada eine Regenwaldswanderung geplant. Auf dem Weg dorthin besuchten wir den 530 Meter hoch gelegenen Kratersee Grand Étang, der sich genauso, wie der Regenwald, in dem Nationalpark Grand Étang Forest Reseve befindet. Der See fasziniert normalerweise als kobaltblaues, unergründlich tief erscheinendes Gewässer. Aber nur, wenn das Wetter gut ist. Bei unserem Besuch war es leider sehr neblig.

 

Grenada Regenwald Unsere Wanderung führte uns zuerst durch eine Plantagenlandschaft. Dort werden Kakao, Bananen, Gewürznelken, Zimt und Mango angebaut. Auch hier konnten wir die Schäden des Hurrikans Ivan noch deutlich erkennen. Dann ging es weiter durch den Regenwald mit Nadelhölzer und Palmen, riesige Baumfarne und 20 Meter hoch aufragende Bambushaine. Nach einer Flussdurchquerung kamen wir zum Seven Sister Wasserfall. Dort konnten wir einige Wagemutige beim Sprung in die Tiefe zuschauen. Da es zuvor ziemlich geregnet hatte, war der Weg durch den Regenwald, der erst steil nach unten und auf dem Rückweg wieder steil nach oben ging, sehr matschig und beschwerlich. Auch die Schuhe waren nach der Wanderung voller Matsch. Deshalb waren wir sehr dankbar, dass auf dem Rückweg freundliche Einheimische mit Eimer und Schwamm auf uns warteten und uns von dem größten Dreck befreiten. Das war uns gerne einen Obolus wert.

 

Grenada Hafen Neben uns im Hafen lag die 1998 gebaute und 293 Meter lange Sea Princess. Auf Reede lag die Sun Princess von der gleichen Reederei Princess. Diese wurde 1995 gebaut und ist 260 Meter lang.

 

 

Grenada Sonnenuntergang Am Abend konnten wir dann bei einem Sonnenuntergang unseren Erinnerungen an den erlebnisreichen Tag freien Lauf lassen.

 

Isla Margarita

Isla Maragarita unterwegs Isla Margarita liegt ca. 49 Kilometer vor der Nordküste Venezuelas. Sie ist mit 1.150 km² Fläche die größte von 70 Inseln, die zum Staat Nueva Esparta von Venezuela gehören. Christoph Columbus entdeckte auf seiner dritten Reise zur Neuen Welt am 15. August 1498 die Insel und benannte sie nach Margarete von Österreich.

Weitere Infos und Bilder gibt es auch unter AIDAaura 2008.

An diesem Tage waren wir mit Jeeps auf der Halbinsel Macanao unterwegs.

 

Isla Margarita Nationalpark La Restinga Erstes Ziel war der Nationalpark La Restinga. Die Laguna de la Restinga die im Norden der die Insel Margarita mit der Macanao-Halbinsel verbindet, beherbergt einen 28 Kilometer langen und 4,5 Kilometer breiten Nationalpark. Dort warten Lagunen, enge Kanäle, Mangroven, ein Muschelsandstrand und die dort lebenden Seevögel auf ihre Entdecker. Wir stiegen dort in die landestypischen Fischerboote um und ließen uns durch die schmalen Mangrovenkanäle kutschieren. Unser Bootsführer zeigte uns dabei Seesterne, Seepferdchen und einige Wasservögel. Sehr interessant und da unser Boot richtig schnell war, war auch der Spaßfaktor garantiert.

 

Isla Margarita Stopp 1 Wir machten auf unserer Fahrt Stopps an zwei verschieden Stränden. Der Weg zum ersten Strand führte über eine kurze Offroad-Strecke. Dort machten wir Pause bei einem kühlen Getränk und ließen die Natur auf uns wirken.

 

Isla Margarita Stopp 2 Der zweite Stopp war verbunden mit einem ca. einstündigen Badeaufenthalt.

 

Isla Margarita nach dem Essen Danach ging wieder zurück Richtung AIDA. Unterwegs machten wir nochmals Halt zu einem gemütlichen Essen. Unsere Fahrer ließen es sich dabei nicht nehmen, für etwas Unterhaltung zu sorgen.

 

Isla Margarita Hafen In Isla Margarita lagen wir auf Reede und mussten mit den Tenderboten der AIDA zum Hafen und wieder zurück gebracht werden.

 

Isla Margarita Sonnenuntergang Auch den Tag in Isla Margarita konnten wir mit einem schönen Sonnenuntergang abrunden.

 

Bonaire

Bonaire Bonaire ist mit 288 km² die zweitgrößte Insel der Niederländischen Antillen und Teil der ABC-Inseln, zu denen auch Aruba und Curacao gehören. Die flache und felsige Insel hat 11.500 Einwohner. Der Name Bonaire stammt von den Ureinwohnern. "Bojnaj", das übersetzt "niedriges Land" heißt. In der kleinen Inselhauptstadt Kralendijk stehen meistens einfach konstruierte eingeschossige Gebäude. Gemauert sind sie aus heimischen Naturstein, der dann verputzt und in herrlichen Farben getüncht wird. Lohnenswert ist ein Bummel an der Hafenpromenade, mit ihren Restaurants und Straßencafés.

Weitere Infos und Bilder gibt es auch unter AIDAaura 2008.

 

Bonaire Leuchtturm Fort Oranje Eine Sehenswürdigkeit ist das Fort Oranje, eine karibische Befestigungsanlage aus dem 19. Jahrhundert. Ihre Geschütze sind noch heute auf das offenen Meer gerichtet, jedoch nicht mehr in kriegerischer Absicht. Das Fort ist heute Sitz des Hafenkontors und des Hafenmeisters. Im Fort Oranje steht auch ein Leuchtturm.

 

Bonaire unterwegs An diesem Tag waren wir wieder mit dem Jeep unterwegs. Am Anfang der Tour regnete es sehr stark, so dass ein Fotografieren unmöglich war. Glücklicherweise ließ der Regen im Laufe der Vormittags nach und die Bewölkung lockerte sogar etwas auf. Unterwegs begegnet man immer wieder wilden Eseln, die auch ab und zu am Straßenrand stehen. Das Verkehrsschild "Donkey crossing" gibt es auf Bonaire tatsächlich.

 

Bonaire Küste An der Bucht von Washikemba konnten wir die Gewalt der Wellen hautnah erleben. Sie donnerten mit einer enormen Wucht auf die felsige Küste. Alles war voller Gischt. Es war hier dringend ratsam, den nötigen Abstand zu wahren. Laut unserem Führer gab es dort schon einige Todesfälle.

 

Bonaire Flamingos In Bonaire war es uns erstmals möglich, Flamingos in freier Wildbahn zu beobachten. Die Flamingos sind das Wahrzeichen Bonaires. Leider konnten wir aufgrund der begrenzen Zeit nicht das Gotomeer besuchen. So wird ein See genannt, der als einer der schönsten Flecken der Insel gilt und zugleich einer der letzten 4 verbliebenen Brutplätze der karibischen Flamingos ist.

 

Bonaire Leuchtturm Spelonk Auch beim Leuchtturm Spelonk donnerten die Wellen erbarmungslos an die Küste. Ein toller Anblick, wenn wieder eine riesige Gischtwelle versucht, den Leuchtturm zu "fressen".

 

Bonaire Höhlen von Spelonk Nicht weit von der Küste haben wir die Höhlen von Spelonk besucht. Dort sieht man noch teilweise alte Felsmalereien von indianischer Herkunft.

 

Bonaire Seru Largu Den besten Blick auf den Hafen und die Häuser von Kralendijk sowie die vorgelagerte Insel Klein Bonaire hat man von Seru Largu aus.

 

Bonaire tierisch Bei unserem Bummel an der Hafenpromenade hatten wir einige tierische Begegnungen. Auch sind wir wieder einigen Flamingos begegnet.

 

Bonaire Hafen An diesem Tag war die AIDA das einzige Kreuzfahrtschiff im Hafen.

 

Curacao

Curacao Curacao ist mit einer Fläche von 444 km² die größte holländische Insel innerhalb der Gruppe der Niederländischen Antillen. Willemstad ist die Hauptstadt und seit 1997 UNESCO Weltkulturerbe. Die im Jahre 1826 gebaute Befestigungsanlage befindet sich an der Südseite von Fort Amsterdam. Heute sind dort hinter den dicken Mauern Restaurants und Geschäfte zu finden. An der Ostseite des Fort-Amsterdam befindet sich die im Jahre 1742 gebaute, älteste evangelische Kirche der Insel.

 

Curacao St. Anna Bucht Durch die St. Anna Bucht in zwei Distrikte unterteilt, sind auf beiden Seiten der Stadt wunderschöne Giebelhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu sehen. Diese Gebäude sind in jeder Hinsicht typisch niederländisch, mit einer Ausnahme allerdings: Die Fassaden sind mit den verrücktesten Pastelltönen gestrichen. Es wird behauptet, dass einer der ersten Gouverneure der Insel gegen die vormals weißen Gebäude eine Allergie entwickelte, die sich zur Migräne steigerte. Deshalb wurden die Häuser alle bunt gestrichen. Die Königin-Emma-Brücke haben wir leider nicht gesehen. Sie erstreckt sich normalerweise über die St. Anne-Bucht und verbindet Willemstads Stadtteile Punda und Otrabanda ("die andere Seite"). Sie ist eine Ponton-Brücke und wird mehrmals am Tag geöffnet, um den Schiffen die Fahrt in und aus dem Hafen zu ermöglichen. Zur Zeit wird die aus dem Jahr 1988 stammende Brücke jedoch renoviert. Somit war ein Wechsel zwischen den Stadtteilen nur mit Fähren möglich. Alternativ können auch Busse, die über die blau-gelbe Juliana-Brücke fahren, genutzt werden. Beides konnten wir kostenfrei nutzen.

 

Curacao Scharlooweg Niederländische Architektur lässt sich in Willemstad am besten mit einem Spaziergang auf dem Scharlooweg entdecken. Im Scharlooweg 77 befindet sich das als "Hochzeitskuchen" bezeichnete Haus. Den Scharlooweg erreicht man ganz leicht, wenn man vom Schwimmenden Markt aus über die Königin-Wilhelmina-Brücke geht. Die Königin-Wilhelmina-Brücke ist heute eine feststehende Konstruktion am Nordende der Columbusstraat. Zur rechten Seite liegt das Waaigat (kleines Hafenbecken).

 

Curacao Schwimmender Markt Der Schwimmende Markt ist eine Ansammlung pittoresker kleiner Schoner aus Venezuela, die hier festmachen, um ihre Waren wie Früchte, Gemüse und Fisch feilzubieten.

 

Curacao Markthalle Nicht weit vom Hafen und der Königin-Wilhelmina-Brücke befindet sich eine kleine Markthalle. Die dort angebotene Ware  wird aber eher nur die Einheimischen ansprechen.

 

Curacao Hafen Im Hafen fuhren immer wieder Tanker an der AIDA vorbei, denn eine Ölraffinerie war nicht weit entfernt.

 

Curacao nachts In Curacao hatten wir endlich mal die Gelegenheit, die AIDA schön beleuchtet aus der Ferne zu sehen. Auch die beleuchteten Giebelhäuser sahen nachts unheimlich toll aus.

 

Abreise

Abreise Am Abreisetag konnten wir morgens schon am Hafen für den Rückflug mit der Condor einchecken. Dort haben wir auch gleich die Koffer aufgegeben und die Bordkarten erhalten. Danach ging es wieder auf die AIDA vita, wo für das Schiff bis zum Flughafentransfer am Nachmittag noch etwas genießen konnten.

 

Quelle: Hafeninfos, HEUTE Info und Ausflugsprogramm der Aida vita

 

© 2001-2017