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Update am 04.09.2016
Blaubeuren 2003 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

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Blaubeuren 2003

 

Blaubeuren

Blaubeuren Am 22.06.2003 machten wir eine Ausflug nach Blaubeuren. Blaubeuren liegt in einer Talschleife der Blau, idyllisch eingerahmt von bewaldeten Höhenzügen und steil aufragenden Dolomitfelsen. Als Stadt wird Blaubeuren erstmals im Jahr 1267 erwähnt. Die Wappenfigur ist das "Blaumännle".

 

Blautopf

Blautopf Unter dem Gewässer des geheimnisvollen Blautopfes verbirgt sich eine der größten Karstquellen Europas. Entstanden ist das gewaltige Höhlensystem durch die Spalten und Risse, die sich in dem wasserdurchlässigen Kalkgestein gebildet haben. Hier spricht man von Verkarstung, das heißt die Auflösung des weichen Kalkgesteins durch kohlensäurehaltiges Wasser. Der Kalk wurde abgeschwemmt und dadurch entstanden riesige unterirdische Hohlräume. Die Unterwasserhöhle des 21 m tiefen Blautopfes konnte von dem Taucher Jochen Hasenmayer bereits auf einer Länge von 1300 m erkundet werden.

 

Blautopf Das Wasser des Blautopfs ist meist nur nach längeren Regenpausen blau. Die anderen Farben werden dann durch das einfallende Licht verschluckt. Nach Niederschlägen erscheint das Wasser aufgrund der mitgeführten Schmutzteilchen aus dem unterirdischen Höhlensystem eher grün oder schmutzig braun.

 

Muehle 1742 wurde am Blautopf das städtische Wasserwerk und eine Schleifmühle errichtet, in denen mit Wasserkraft gepumpt und Geräte betrieben wurden. Die Schleifmühle wurde 1804 in eine Hammerschmiede umgewandelt. Sie bestand bis 1889. Dann wurde in dem Gebäude eine mechanische Werkstatt eingerichtet. Durch den Wegfall des Pumphauses 1956 konnte in dem Gebäude eine historische Hammerschmiede eingerichtet werden. Über ein Wasserrad werden in der Hammerschmiede zwei Schmiedehämmer, eine Schleifmaschine und der Blasebalg für die Esse betrieben. In der Hammerschmiede sind vor allem Werkzeuge hergestellt worden. Die Entstehung eine Schaufel sowie andere Schmiedevorgänge sind in der Hammerschmiede ausgestellt.

 

Benediktinerkloster

Kloster Das ehemalige Benediktinerkloster aus dem Jahre 1085, das mit dem spätgotischen Altar einen berühmten Schatz hat, beherbergt heute ein altsprachliches Internat. Die Grundzüge der Klosteranlage sind bis heute im wesentlichen erhalten geblieben.

 

 

Quelle: Schwäbische Alb von Johann Schrenk, Michael Müller Verlag

 

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