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Update am 04.09.2016
Dänemark 2002 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

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Link zu unserem Dänemarkaufenthalt vom 14.09.2002 - 05.10.2002

Dänemark

Skodbjerge

28.04.2002 - 11.05.2002

Haus in Skodbjerge und Umgebung

Haus Am Sonntag, dem 28.04.2002 kamen wir bei leider schlechtem Wetter (Regen) in Skodbjerge an. Die Novasol-Filiale war zwar geschlossen, doch der Schlüssel für unser Ferienhaus war in einem an uns adressierten Umschlag hinterlegt. Dort war unter anderem eine Anfahrtskizze enthalten, so dass wir schnell und ohne große Suche unser Ferienhaus, das wir zu sechst beziehen wollten, gefunden haben.

Das Haus ist sehr schön gelegen, etwas abseits der Hauptstraße mit Blick auf den Fjord und die Dünen. Ein kleines Stückchen Meer konnten wir auch noch sehen. Also eigentlich ein wahres Schmuckstück. Von außen zumindest. Als wir jedoch in das Haus gingen, sah die Sache leider etwas schlechter aus. Alle Innenräume waren in einem sehr schmuddeligen, ungepflegten und unsauberen Zustand. Der Fußboden musste von uns erst einmal ausgekehrt und gesaugt werden, damit wir beim Einzug nicht im Staube erstickten. Auch die Kleiderschränke mussten wir vor der Benutzung auswischen. Auf den Schränken und Lampen war der Staub so dick, dass wir unschwer erkennen konnten, dass dort schon seit vielen Monaten kein Staub mehr gewischt wurde. Die Couch war so schmierig, dreckig, abgewetzt und durchgesessen, dass wir ohne Bettlaken, die uns die Novasol-Filiale vor Ort zur Verfügung stellte, nicht darauf sitzen konnten. Von 8 Stühlen im Essbereich waren 2 Stühle so defekt, dass wir uns nicht mehr draufsetzen konnten, ohne mit ihnen zusammenzubrechen. Dies waren nur die gravierendsten Mängel. Die Liste könnten wir ohne Probleme hier weiterführen.

Nachdem wir über diese Missstände hinweggesehen hatten, konnten wir unsere voll beladenen Autos ausladen und die Schränke füllen. Wir hatten einige Verpflegung (Fleisch, Konserven, etc.) dabei, da die Preise in Dänemark doch etwas höher als in Deutschland sind. 

 

Dünen und Strand

Duenen und Strand In den ersten paar Tagen hatten wir immer mal wieder Regen und es war auch noch etwas kühler. Abends machten wir uns dann ein schönes Feuer in dem dänischen Ofen. Holz dazu kann man überall am Straßenrand und in den "Kaufmannsläden" bekommen. Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser, mit immer mehr Sonne. In den letzten Tagen konnten wir im T-Shirt die Natur genießen und uns auf der Terrasse sonnen.

Da wir teilweise viel Wind hatten, haben wir uns im Drachenshop in Hvide Sande zwei Drachen gekauft, mit denen wir sehr viel Spaß hatten.

In den Dünen führt ein hügeliger, kurviger und mit Kieselsteinen bedeckter Fahrradweg entlang, der sich auch zum Spazierengehen eignet. Dieser ist aber aufgrund seiner Beschaffenheit nicht zum Inline-Skaten geeignet. Dafür sollte man sich besser das Gebiet um Bork Havn aussuchen. Hier gibt es viele kleine geteerte Landstraßen mit wenig Verkehr. 

 

Hafen in Hvide Sande

Hafen in Hvide Sande Nicht weit von uns war das Örtchen Hvide Sande. Dieses ist ein echt westjütlandischer Fischerort, der eine interessante Kombination aus Fischereihafen, Kleinstadtleben und landschaftlich schöner Lage bietet. Hvide Sande liegt mitten auf der Landzunge Holmsland Klit und ist Dänemarks fünftgrößter Fischereihafen. Der Ort wurde von Fischern am Kanal zum Ringköbing Fjord und an den 1931 eingeweihten Schleusen gegründet. Die Fischerei ist heute noch Hauptwirtschaftszweig des Ortes. Der Hafen besteht aus einer reizvollen Mischung aus geschäftigem Treiben und stillem Charme. Auch für Surfer hat Hvide Sande einiges zu bieten. Hvide Sande Nord ist seit vielen Jahren Austragungsort für internationale und nationale Speedweeks sowie die North One Hour Regatten. Dies ist der größte Surfplatz des Fjords und das beste Flachwasserrevier Dänemarks für Speed- und Slalomsurfen. 

 

Ringköbing

Ringkoebing Fährt man weiter den Fjord entlang, kommt man zu dem wunderschönen Städtchen Ringköbing, das schon seit 1433 Stadtrechte hat. Der besondere Charme dieser alten Stadt liegt in ihren niedrigen Backsteinhäusern, den kopfsteingepflasterten Straßen, dem Hafen und den vielseitigen Einkaufsmöglichkeiten. Zur Zeit der Entstehung von Ringköbing war der Fjord noch direkt mit dem offenen Meer verbunden, so dass sich dort ein wichtiges Hafen- und Handelszentrum entwickelte. Im 17. Jahrhundert verlagerte sich die Einfahrt in den Fjord nach Süden und begann zu versanden, so dass das Durchkommen für die Schiffe immer schwieriger wurde. Dieses Problem wurde mit der Schleuse in Hvide Sande 1931 gelöst. Ringköbing wird auch als Windsurfparadies Nordeuropas bezeichnet. Der Strand unterhalb des Surfclubs und des Campingplatzes von Ringköbing ist der Ort, der Surfern aller Leistungsniveaus Herausforderungen bietet. Bis 300 m vom Strand entfernt ist das Wasser seicht und der meist auflandige Wind aus westlicher Richtung macht das Revier auch für Anfänger sicher.

 

Ringköbing Fjord

Ringkoebing Fjord Wenn man den Fjord entlang fährt, kann man wundervolle malerische Plätze entdecken.

 

Leuchtturm Nr. Lyngvig

Leuchtturm Nr Lynvig Nicht weit weg von Skodbjerge steht der Leuchtturm von Nr. Lyngvig, der sich in einem 282 ha großen Naturschutzgebiet mit interessanter Flora und Fauna befindet.

 

Borg Havn

Bork Havn Einen Besuch wert ist auch Bork Havn, mit einem netten kleinen Hafen und ein paar Geschäften. Bork Havn hat auch eine Ferienhaussiedlung. Die Häuser dort sind aber ziemlich dicht aneinander gereiht.

 

Wikingermuseum Sehenswert ist auch das Wikingermuseum in Borg. Hier wird man in eine andere Zeit versetzt.

 

Sonstiges / Kurioses

Daenisches Unterwegs kann man immer wieder typisch dänische Sehenswürdigkeiten erleben.

 

Sonstiges Manchmal ist auch Kurioses dabei :-)

 

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang Einzigartig sind jedoch die Sonnenuntergänge zwischen den Dünen und am Strand.

 

Panorama-Blick aus dem Haus

Panorama Diesen schönen Blick über den Dünen hatten wir von unserem Haus.

 

Fazit: Von der bescheidenen Einrichtung unseres Hauses mal abgesehen, ein empfehlenswerter Urlaub mit hohem Erholungsfaktor. Doch sollte dieses Gebiet nach Möglichkeit, sofern keine schulpflichtigen Kinder vorhanden sind, nicht unbedingt in der Hauptsaison besucht werden. Denn dann wird es dort richtig voll.

 

Quelle: Urlaub an Meer und Fjord, Ringköbing

 

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