Banner
Bildergalerie      Sitemap      Impressum      Kontakt  

Online seit 11.12.2001
Update am 04.09.2016
Dänemark 2002 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

Home

Link zu unserem Dänemarkaufenthalt vom 28.04.2002 - 11.05.2002

Dänemark - Søndervig

14.09.2002 - 05.10.2002

Eigentlich wollten wir ja den Westen Amerikas bereisen. Der Flug mit British Airways und der Mietwagen waren schon gebucht. Da aber Terrorangriffe immer noch nicht auszuschließen waren, die politische Lage bezüglich des Iraks noch nicht geklärt war und viele Bundesstaaten von einer Stechmückenplage betroffen waren, haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die Reise zu stornieren.

Als Alternative wählten wir Dänemark. Dort hat es uns schon im Mai 2002 sehr gut gefallen. Wir buchten ein nettes Häuschen in Søndervig - dem Tor zur Nordsee.

Søndervig

Ferienhaus Wir wohnten in einem sehr schönen Haus mit großem Garten.

Nachstehend noch von DanCenter die Beschreibung unseres Ferienhauses:

Bauj. 2001 ca.100 m2 4+2 Pers.
1 Wohnz.: 42 m2, Holzofen, Stereoanlage mit CD, Farb-TV, Parabol
2 Schlafz.: (1DB)+(1DB)
1 Hems: (1DL)
off. Küche: El-Herd, K+W, Kühlschr. m. Gefrierfach, Abzugsh., Kaffeem., Spülm., Waschm., Trockner, Staubsauger
Bad: WC, Waschb., K+W, Duschkabine, Fussbodenheiz., Sauna, Solarium
Und: Terrasse, Whirlpool, El-Heiz., El-Licht, Naturgrundst. 2000 m2, moderne Möblierung, Ferienhausgebiet, Inkl. Wasserverbrauch

Mit Blick auf Qualität und Details wurde dieses Holzferienhaus mit Eternitdach gebaut. Es liegt auf einem teilweise geschlossenen Naturgrundstück. Im Haus stehen Ihnen Holzofen, Whirlpool, Sauna und Solarium zur Verfügung. Im 1. Stock befinden sich 2 Hemse mit guter Aussicht auf Umgebung. Das Erdgeschoss ist hell und freundlich mit modernen Möbeln eingerichtet

 

Strand Søndervig ist schon seit dem 19. Jahrhundert als Badeort bekannt. Die Menschen strömten in die Gegend, um frische Luft und ein Bad in den kühlen Wellen zu genießen. Søndervig präsentiert sich als moderner Badeort mit einem großen Supermarkt mit Bäckerei, Metzgerei und Fischabteilung sowie einem Einkaufszentrum mit verschiedenen Geschäften.
Von mehreren Parkplätzen führen Wege durch die Dünen zum Meer. Die Strandidylle wird jedoch von Bunker aus dem zweiten Weltkrieg etwas getrübt. Ursprünglich in den Dünen gebaut, liegen die Betonklötze, je nachdem, wie weit das Meer sich vorgearbeitet hat, heute frei auf dem Strand oder gar schon in der Brandungszone. In Høwig, knapp 4 km nördlich von Søndervig sind sie besonders auffällig. Hier existierte eine große Radar- und Geschützstellung mit rund 100 verschiedenen Betonbauten.

 

Wellen Bei unseren Strandspaziergängen konnten wir oft den Wellen zuschauen.

 

Tiere Unsere Begleiter waren die vielen Seemöwen, die sich jedoch sehr schwer fotografieren ließen.

 

Stimmungen Faszinierend waren die Lichtspiele verursacht durch den Wechsel zwischen Wolken und Sonne ...

 

Sonnenuntergang ... sowie ein paar wunderschöne Sonnenuntergänge.

 

Hvide Sande

Vestkyst Akvariet In Hvide Sande gibt es ein sehr sehenswertes Fischereimuseum. Das Vestkyst Akvariet - Fiskeriets Hus wurde im Jahre 1992 eröffnet. Es ist eine selbsttragende Institution, die ohne öffentliche Zuschüsse betrieben wird. Das Museum erzählt von Fischerei, ihre Technik und Entwicklung von heute, von der Gegenwart und Zukunft von Hvide Sande, von dem Rettungswesen und deren Bedeutung für Fischerei und Tourismus und von dem Küstenschutz. Im Aquarium sieht man Fische und alles was auf dem Meeresboden des Ringkøbing Fjord, in den einmündenden Flüssen und in der Nordsee von Hvide Sande lebt.

 

Hvide Sande Von dem Cafe über dem Aquarium hat man eine schöne Aussicht über die Einmündung in den Fischereihafen von Hvide Sande.
 

 

Bunker In Hvide Sande kann auch ein Bunker von außen und innen besichtigt werden.

 

 

Skjern

Turm Skjern Skjern ist die jüngste Stadt Dänemarks. Der Ort ist nach dem Wasserlauf Skjern benannt, der bei Sportanglern aus nah und fern bekannt ist.

 

Skjern Windmoelle In der Skjern Vindmølle (Windmühle) wird mindestens einmal pro Woche wie in den alten Tagen Korn gemahlen.
 

 

Oldtimerflugzeugsammlung In Stauning, einem Teilort von Skjern, befindet sich die Dänische Oldtimerflugzeug-Sammlung - ein fliegendes Museum (Eintritt 30 Kronen = ca. 4 Euro). Die Sammlung wurde 1975 gegründet. Die meisten der Flugzeuge sind flugfähig und lassen sich auch in der Luft vorführen. Die Flugzeugsammlung ist ein lebendiges Museum mit 40 dänischen und ausländischen Flugzeugen aus den Jahren 1911 bis 1990 vom Typ Spitfire, Meteor und Starfighter sowie den 11 in Dänemark  gebauten KZ-Flugzeugen. 8 der ausgestellten Flugzeugen existieren nur in diesem einen Exemplar wie z.B. der Berg und Sturm Eindecker aus dem Jahre 1911.

 

Skjern-Egvad - Bundsbæk Mølle

Bundsbaek Moelle Die Bundsbæk Mølle ist einer der wenigen Wassermühlen West Jüttlands und Dänemarks letzte intakte Wassermühle. Aus hier gemahlenem Mehl wird für die Kaffeestube im Haus des Müllers Brot und Kuchen gebacken. Die Mühle dient zudem für Ausstellungen und ist Zentrale dieses zerstreuten Museums. Leider hatte die Kaffeestube während unserem Besuchs geschlossen. Auch die Wassermühle selbst konnten wir nicht in Aktion sehen. Lohnte sich wohl nicht mehr in der Nachsaison. Bei dem saftigen Preis (Eintritt 40 Kronen = ca. 5,50 Euro) viel Geld für nichts!

 

Vemb - Nørre Wosborg Herregård

Noerre Wosborg Nørre Wosborg ist einer der wenigen Herrensitze im Westen Jütlands. Im Ostflügel aus dem Jahr 1552 kann man den Rittersaal besichtigen.

 

Noerre Wosborg Hier las Hans Christian Andersen den Leuten der Gegen vor, als 1859 Nørre Wosborg besuchte. Im Gebäudeteil aus dem Jahr 1839 erfährt man, wie ein Herrenhof-Haushalt betrieben wurde, mit den alten Gebrauchsgegenständen und Möbeln.

 

Noerre Wosborg Restaurant Danach warten Kaffee und Hausgebackenes im gemütlichen Fachwerkflügel aus dem Jahr 1640. Das Restaurant in der Bugstube besitzt heute noch eine unübertroffen romantische Atmosphäre. Hier befindet sich auch der alte Backofen. Dieser schöne Ausflug lässt sich mein einem Spaziergang am Wallgraben abschließen.
Das Schloss kann man täglich zwischen 12 und 17 Uhr besuchen. Samstag ist jedoch Gesellschaften vorbehalten. Alles zusammen (Besichtigung und das wunderbare Kaffee-Büfett) kostet 45 Kronen = ca. 6,25 Euro. Eine echtes Schnäppchen. Wer will, kann in den alten Gesindezimmern übernachten.

 

Blåvand - Der Leuchtturm von Blåvandshuk

Leuchtturm Blavandshuk Wenn man außer Atem die 170 Stufen hinauf zum Leuchtturm von Blåvandshuk (Eintritt 10 Kronen = ca. 1,40 Euro) überwunden hat und sich oben auf dem 39 Meter hohen Leuchtturm befindet, versteht man sofort, warum dieser im Jahre 1900 gebaut wurde. Von hier hat man einen weiten Ausblick über das Riff Horns Rev, das 40 km ins Meer ragt und mit seinem Niedrigwasser und dem unrechenbaren Boden damals wie heute selbst dem besten Seemann das Fürchten lehrt.
Das Riff wird auch "Horn des Teufels" genannt und wenn die Wellen in der Ferne gebrochen werden, besteht kein Zweifel, warum es diesen furchteinflößenden Namen bekommen hat. Viele Schiffe und viele Seeleute haben hier ihr Grab gefunden, weil man nicht weit genug vom Riff entfernt blieb oder bei schlechtem Wetter nicht die Rinne "Slugen" finden konnte, die zwischen dem Land und dem Niedrigwassergebiet verläuft.
Die Bedingungen waren so schlecht, dass die Seeleute Ende des 18. Jahrhunderts den Bau eines Leuchtturms forderten, wenn sie den damals neuen Hafen Esbjerg anlaufen sollten.
Heute ist der weiß gekalkte Leuchtturm des Wahrzeichen der Region. 55 Meter über dem Meer befindet man sich, wenn man oben ist. Wenn der letzte Besucher den Leuchtturm verlassen hat und es dunkel wird, schickt er seine leuchtende Warnung viele Seemeilen hinaus zu den Schiffen am Horizont.
Zwar hat die Satellitennavigation die alten Leuchttürme und Leuchtzeichen abgelöst, aber sie geben den Seeleuten auf dem Meer immer noch eine zusätzliche Sicherheit, wenn sie in der Ferne mit dem eigenen Augen das beruhigende Licht des Leuchtturms von Blåvandshuk sehen können.

 

LEGOLAND BILLUND
Das LEGOLAND Billung liegt ca. 1 1/2 bis 2 Stunden Fahrzeit von Søndervig entfernt und ist unbedingt für Groß und Klein einen Besuch wert. Mehr gibt es auf einer extra Seite.

 

Thyborøn

Am Rande des Kanals hat sich zwischen den Schutzbuhnen ein schöner Sandstrand gebildet, direkt neben dem ältesten Teil des Hafens. Der wurde 1915 angelegt. Danach entstand der Ort Thyborøn, der dann zur 3000-Einwohner-Sadt von heute heranwuchs.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Thyborøn zu einer Festung mit 106 Bunker und Geschützstellungen hochgerüstet. Ein Bunkermuseum nahe dem alten Hafen versucht, Licht in dieses dunkle Kapitel zu bringen. Einigen der Betonkolosse sieht man heute noch die Tarnung als Ferienhäuser an.

Jyllands Akvariet Im Jyllands Akvariet (Aquarium) sind lebende Fische zu sehen. Wer sich traut, kann einen lebenden Hai streicheln (wir haben uns getraut !), eine Sandkrabbe halten und einem Plattfisch über den Rücken streicheln. Ein Erlebnis ist auch der Seewolf, der grimmig durch die Scheibe blickt.

 

Sneklehuset In der Höhe von Bunker 34 hinten dem Deich kann das verspielt verschnörkelte Sneglehuset (Schneckenhaus) entdeckt werden. Alfred Chr. Pedersen, Ex-Fischer und Original, hatte seiner Frau 1949 ein ganz besonderes Haus versprochen. In 25 Jahren baute er sein Märchenhaus, von oben bis unten mit Muscheln, Schnecken und jenen Glasbällen verziert, die Fischer vor dem Plastikzeitalter als Schwimmer an ihren Netzen hatten.
 

 

Kystcentret Neben dem Akvariet vermittelt das 2001 eröffnete Kystcentret (Eintritt 75 Kronen = ca. 11 Euro) mit moderner Präsentationstechnik die Phänomene, die die Sandküste Jütlands prägen. Man darf Wellen schlagen, einen Tornado entfachen und einen Hochseetrawler steuern.

 

Statue Bei der Durchfahrt durch Thyborøn begegnete uns auf einmal diese Statue am Straßenrand.

 

Bovbjerg

Leuchtturm Bovbjerg Am Nordende des Nissum Fjord müssen noch Deiche das Land schützen. 5 km weiter ragt schon die Steilküste von Bovbjerg mehr als 40 m über den Strand. Oben auf dem Bovbjerg thront seit 1877 der 26 m hohe Leuchtturm in ungewöhnlichen Weitrot gestrichen. Bevor er gebaut wurde, diente der weiß getünchte Kirchturm im nahen Ferring den Skippern auf See als Orientierungspunkt. Um Verwechslungen auszuschließen, durfte Bovbjerg Fyr nicht auch weiß sein.

 

Sonstiges

Leuchtturm Nr Lynvig Wir besuchten, wie schon im Frühjahr, den Leuchtturm von Nr. Lyngvig, dessen weiße runde Wand in den blauen Himmel ragte.

 

Schoene Haeuser In den Dünen konnten wir viele schöne Häuser betrachten.

 

Reed Dach Wir hatten das seltene Glück, die Handwerker beim Decken eines Reed-Daches zu beobachten.

 

Windmuehlen Bei der Fahrt nach Skjern fuhren wir an diesen vielen "Windmühlen" vorbei.

 

Regenbogen Ein wunderschöner Regnbogen bei untergehender Sonne erzeugte eine besondere Stimmung.

 

Wolkenspiele Interessant sind auch immer wieder die vielen Wolkengebilde, die je nach Licht erstaunliche Anblicke bieten.

 

Quelle: Urlaub am Meer und Fjord; Turistguide 2002 Blåvandshuk; Dumont Reisetaschenbuch Dänemark Nordseeküste

 

© 2001-2017