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Update am 04.09.2016
Dänemark 2004 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

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Dänemark

Klitmøller

01.05.2004 - 14.05.2004

 

Anreise und Haus

Unser Haus Unsere Anreise erfolgte völlig problemlos bei strahlendem Sonnenschein. Die Schlüsselübergabe bei DanCenter war in ein paar Minuten vorbei. Erstaunt waren wir, als wir gefragt wurden, ob wir einen oder zwei Schlüssel haben möchten. Diese Möglichkeit gab es in der Vergangenheit noch nie. Wenn sich mehrere Parteien ein Haus teilen, haben zwei Schlüssel schon einen Vorteil.

Das Haus liegt schön zwischen den Dünen und ist gut mit dem PKW zu erreichen. Es liegen zwar einige Häuser in unmittelbaren Umgebung, die aber nicht störend wirkten.

Die Inneneinrichtung ist neuwertig und sehr geschmackvoll. Alles war sehr sauber und entsprach voll unseren Vorstellungen.

Das ist die Beschreibung unseres Hauses lt. DanCenter-Katalog:

1 Wohnz.: 40 m2, Holzofen, Stereoanlage mit CD, Farb-TV, Parabol, -Hochstuhl
4 Schlafz.: (1DB)+(2B)+(2K)+(1DB)
1 Alkoven im Wohnz.: (1DL)
off. Küche: El-Herd, K+W, Kühl-Gefrier-Kombi, Mikrowelle, Abzugsh., Kaffeem., Spülm., Waschm., Staubsauger
Bad: WC, Waschb., K+W, Duschkabine, -Fussbodenheiz.
Bad: WC, Waschb., K+W, Duschkabine, -Fussbodenheiz., Sauna
Und: Terrasse, Whirlpool, El-Heiz., El-Licht, -Spielgeräte, Gartengrill, Naturgrundst. 1027 m2, moderne Möblierung, Ferienhausgebiet

Klitmøller

Klitmøller Klitmøller begann als Siedlung der Wassermühlen. Die nutzten die Abflüsse der Seen aus dem Hinterland, um Mehl für den Export mit Schuten nach Norwegen zu mahlen. Später kam die Strandfischerei hinzu, die heute noch als Nebenerwerb mit kleinen Boten betrieben wird. Die Profifischer aus dem Ort fahren ab Hanstholm aufs Meer.

 

Klitmøller sportlich Klitmøller wird auch Hawaiis kühle Schwester genannt. Die Bucht vor dem Ort ist ein europäisches Surfparadies, eines der besten Wavespots in der alten Welt. Viele, auch internationale, Wettkämpfe finden hier statt. Das Surfermeeting "Red Bull Soulwave" mit einem Dreikampf aus klassischem Wellenreiten, Kitesurfen und Windsurfen ist ein seit 1996 wiederkehrender Event.

 

Klitmøller am Abend Am Abend, wenn die Sonne langsam untergeht, erstrahlt ganz Klitmøller in einem warmen Rot.

 

Zwischen Klitmøller und Hanstholm Nördlich von Klitmøller berührt die Straße 181 das Meer. Bis vor die Tore von Hanstholm verläuft sie rund 10 km durch Dänemarks größtes Naturschutzgebiet auf dem Lande. Ein Biotop mit Dünen, Heide. Sümpfen und flachen Sandseen. Das Hanstholm Vildereservat schützt auf fast 4000 ha nicht nur eine außergewöhnliche Flora, sondern auch die vielfältige Vogelwelt. Außerdem leben an einem der vielen Seen auch Otter.

 

Zwischen Klitmøller und Thisted Zwischen Klitmøller und Thistet konnte man wunderschöne Rapsfelder bewundern.

Hanstholm

Hansholm Hanstholms Mittelpunkt besteht aus einem Hanstholm Centret mit i-Büro, Post, Banken, Supermärkten und Snack-Bars. Die 2500-Einwohner-Stadt ist damit zwar nicht gerade schön, aber die Lage macht´s. Der Ort thront hoch über der Küste auf einem Plateau und wo immer man an dessen Rand kommt, beeindruckt der Blick auf Hafen, Küste und Meer.

Seit Mitte der 1970er Jahre ist Hanstholm Anlaufhafen der längsten planmäßigen Autofährverbindungen der Welt vom Kontinent zu den Färöer- und Shetland-Inseln sowie nach Island.

 

 

Leuchtturm Hanstholm Oben auf dem Plateau, 65 Meter über dem Meer, weist das Hanstholm Fyr den Weg in den Hafen. Unter seinen Kollegen im Westen Jütlands ist der Leuchtturm heute der kleinste. dabei stand er immer für Innovation: 1843 war er der erste überhaupt an der dänischen Nordseeküste. 1889 bekam der als erster im Lande eine elektrisch betriebene Kohlenbogenlampe und strahlte mit der neuen Technologie viele Jahre so hell wie kein zweiter auf der Welt. 1923 kamen hinter seinen Linsen zum ersten Mal in Dänemark Hochleistungsglühlampen zum Einsatz. 4000 Watt, durch Prismen verstärkt, sind über 50 km weit zu sehen. Seine Entstehungsgeschichte jedoch war nicht besonders rühmlich. Ein erster Turm war 1842 so schwach konstruiert, dass es Linsen und Kupferdach nicht tragen konnte. Er musste abgerissen und neu errichtet werden. Der frustrierte Architekt nahm sich das Leben.

 

Bunkermuseum Hanstholm Bekannter jedoch ist die militärhistorische Abteilung des Museumscenters Hanstholm - das Bunkermuseum. Ein neues Dokumentationszentrum in aussichtsreicher Lage hoch über dem Meer schließt an einen der vier Geschützstände an, die mit 38-cm-Kanonen bestückt das Kernstück der größten Festung aus dem Zweiten Weltkrieg in Skandinavien bilden. Um sie mit Geschossen zu versorgen, verband eine Munitionsbahn die Stellungen. Sie rattert und quietscht heute mit Touristen statt mit Granaten durchs Gelände und kann auch ohne Museumsbesuch benutzt werden. Die Festung Hanstholm war Teil des Atlantikwalls und sollte zusammen mit einer Schwesteranlage in Südnorwegen eine tödliche Schranke an der Durchfahrt zwischen Nord- und Ostsee bilden. Insgesamt wurden in und um Hanstholm 600 Bunker in Hänge und Dünen gebaut, bestückt mit mehr als 350 Waffensystemen verschiedenster Art von Flugabwehrgeschützen bis zu Flammenwerfern. Maximal lebten und arbeiteten etwas 6000 Soldaten und Zivilangestellte in der Festung. Der ganze Aufwand war umsonst. Die Kanonen erlebten keinen Gefechtseinsatz, Bunker- und Verteidigungsanlagen keinen Angriff. In den 1960er Jahren wurden die Geschütze verschrottet. Die Bunker sind seit 1979 als Touristenattraktion zugänglich.

In dem Museum werden dem Interessierten sowohl  die Hintergründe der Entstehung des Atlantikwalls als auch die Beziehung zwischen den Soldaten und der dänischen Bevölkerung aufgezeigt. Man erhält viele Informationen über den Bunkerbau. Da viele Bunker innerhalb kürzester Zeit fertig gestellt werden mussten, wurde der Bunkerbau standardisiert. In diesem Zusammenhang tauchte auch der Begriff "Fertighausbunker" auf. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Lebensbedingungen der Soldaten in dem Bunker. Auch über die damals getragene Kleidung (Uniformen) gibt es sehr viele Informationen. Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit den damals eingesetzten Waffen der Kriegsparteien.

Die Fahrt mit der Granatenbahn durch das Gelände rundet den Besuch im Bunkermuseum Hanstholm ab.

Slettestrand

Slettestrand Was des Touristen Freud ist des Fischers Leid. An Nordjütlands kilometerlangen Stränden sind Häfen rar. Wer hier als Fischer existieren will, muss sich auf das mühsame Geschäft der Strandfischerei einlassen. Die Kutter werden an Stahlseilen ins mehr bzw. aufs Land gezogen. Nørre Vorupør, Lild Strand, Torup Strand, Løkken und Slettestrand sind Ort, in denen man diese Fischerei, die früher typisch für die ganze Küste war, beobachten kann. Beobachten kann man in Slettestrand auch Kunst am Strand: Dort steht eine metallische Riesenkrabbe.

Thisted

Thisted Thisted ist mit ca. 12500 Einwohnern die Hauptstadt von Thy und spielt als Einkaufs- und Kulturstadt auch für das benachbarte Han Herred eine wichtige Rolle. Darüber hinaus ist es Verwaltungssitz der Kommune Thisted. Die erstreckt sich von der Nordseeküste mit den Orten Stenbjerg und Nørre Vorupør quer über Thy bis ans Limfjordufer von Vilsund Vest im Süden bis zu den Veljerne im Osten.

Lodbjerg

Leuchtturm Lodbjerg Knapp 1 km hinter einem Steilufer ragt der Leuchtturm Lodbjerg Fyr über das Land, 1883 aus schwedischem Granit gebaut und 35 m hoch. Hier arbeitet noch ein Leuchtturmwärter. Wenn er Dienst schiebt, kann man den Turm besteigen. Bläst jedoch der Wind zu stark, macht er nicht auf. Wir hatten Glück!

Nørre Vorupør

Nørre Vorupør Thys größter und munterster Nordseebadeort ist Nørre Vorupør. Am Strand wird neben einer mächtigen, 350 m ins Meer ragenden Schutzbühne noch vor einem halben Dutzend Boote die traditionelle Strandfischerei gepflegt. Es gibt direkt am Strand zwei Läden, in denen man sehr gut Fisch (auch frisch geräucherten) kaufen kann.

Glyngore, Oddesund, Sillerslev und Løgstør

Immer auf der Suche nach Leuchttürmen und Seezeichen sind wir in

Glyngore Glyngore
Oddesund Oddesund
Sillerslev Sillerslev
Løgstør Løgstør

fündig geworden.

Bei Løgstør

Bei Løgstør In der Nähe von Løgstør mussten wir bei einer aufklappbaren Brücke warten, bis ein Fischer- und ein Segelboot jeweils die Seiten gewechselt hat.

Bulbjerg

Bulbjerg Gleich hinter Lild Strand ragt der Bulbjerg auf, da 47 m hohe Nordwestkap Jütlands. Wie ein gewaltiger Grenzstein trennt er die Regionen Thy und Han Herred. Von oben beeindrucken Aussichten auf die Vigsø Bugt im Westen und die Jammerbugt im Osten. Weil vom Bulbjerg der Überblick der Überblick so gut ist, wurden auch hier im Zweiten Weltkrieg Geschützstellungen und Bunker gebaut. Einer der Bunker gilt als Ausstellungsraum, in dem auch über die Natur des Bulbjerg informiert wird.

 

Bulbjerg tierisch Die Kalkklippe, die der Bulbjerg zur Nordsee zeigt, ist Dänemarks einziger Vogelfelsen und steht unter Naturschutz. Der Bulbjerg verändert sich ständig, denn sein Kalkstein ist nicht das härteste Material. Wie veränderlich die Küste ist, sieht man bei niedrigem Wasserstand knapp 150 m davor. Der Stumpf des Skarrelit schaut dort aus dem Wasser, Rest eines hohen Felsenturms, der 1978 einstürzte. Auf dem Kalkgestein des Bulbjerg brütet die Dreizehenmöve, eine Möwenart aus dem Nordatlantikgebiet.

Stenbjerg

Stenbjerg Der Stenbjerg Landingsplads direkt am Meer wird von einem Verein mit Liebe gepflegt und spiegelt mit seinem schneeweißen Geräteschuppen das Küstenleben vergangener Tage wider wie kein anderer der Nachbarorte sonst.

Struer

Struer Als wir durch die Ortschaft Struer fuhren, sahen wir diese schöne Lok.

Tierische Bekanntschaften

Tierisch Auf unseren Spaziergängen konnten wir am Strand viele Möwen beobachten. Bei unserem Ferienhaus besuchten uns immer wieder Hasen, die mit allerlei "Grün" ihren Appetit stillten. Selbst ein Falter ließ sich für einige Zeit auf einem Fensterrand nieder.

Windmühlen

Windmuehlen Unterwegs begegneten wir immer mal wieder einigen Windmühlen.

 

Quelle: Dumont Reisetaschenbuch Dänemark Nordseeküste

 

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