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Update am 04.09.2016
Minolta Dimage 7 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

Testbilder Dimage

 

Minolta Digitalkamera DIMAGE 7

Seit März 2002 besitzen wir von Minolta die Digitalkamera DIMAGE 7.

Hier erst mal ein paar Bilder von der Kamera.

 

Wieso haben wir uns für die Dimage 7 entschieden. Es gab zum Zeitpunkt des Kaufes zu dieser Kamera keine bezahlbare Alternative. Entscheidend war vor allem das in dieser Klasse einzigartige Objektiv mit der Brennweite 28 - 200 mm  (KB-Bereich).

Den Rat anderer Besitzer befolgend, haben wir gleich ein Ansmann Ladegerät Powerline 4 und insgesamt 3 Akkupacks mit 1800 mAh dazu bestellt. Denn die mitgelieferten Batterien reichen gerade mal für 5-10 Bilder und brauchen folglich gar nicht erst in die Kamera eingelegt werden. Zum Schutz des Objektives empfiehlt sich noch ein UV-Filter (49 mm). Die beigelegte Speicherkarte mit 16 MB hätte man sich sparen können. Darauf bekommt man je nach "vernünftiger" Auflösung zwischen 5 und 10 Bilder. Wir verwenden jetzt eine Compact Flash Karte von SanDisk mit einer Kapazität von 256 MB. Dort bekommt man z.B. bei einer Bildgröße von 1600*1200 und der Bildqualität "fine", die normalerweise für Bilder mit einer Größe von 13*17 ausreicht, zwischen 200 und 250 Bilder drauf. Die Anzahl sinkt natürlich mit steigender Auflösung. Diese benötigt man für größere Bilder bzw. für Ausschnittvergrößerungen.

Was auf den ersten Blick besonders gut gefällt, sind die vielen gut durchdachten Bedienmöglichkeiten durch die an der Kamera angebrachten Rädchen und Knöpfe. So lassen sich viele Einstellungen sehr schnell direkt durch einen Dreh oder einen Druck betätigen, ohne dass man sich durch eines der Menüs durcharbeiten muss. Direkteinstellungen gibt es z.B. für ISO, Weißabgleich, Größe und Qualität der Bilder, Autofokus oder manuelle Scharfstellung, Zeit- oder Blendenautomatik, Kontrolle/Ansicht des aufgenommen Bildes und die Programme für Porträt, Sport, etc.

Ein Erfahrungsbericht folgt später ...

... Ja jetzt sind einige Wochen vergangen und die ersten Erfahrungen sind gemacht. Ca. 240 Bilder waren es bei unserem Dänemarkurlaub. Natürlich nach unserer Heimreise an den PC gestürzt und erstmal in voller Vorfreude alle Bilder auf Festplatte geladen. Die Ernüchterung und der Schreck waren groß. Mindestens 90 Prozent aller Bilder waren schlecht. Alle waren total blass, wenig Farbe und Kontrast, wie mit einem Grauschleier versehen. Nun war guter Rat teuer.

Dann habe ich mich auf die Suche gemacht. In allen möglichen Foren gesucht und dort um Rat gefragt, eine "Internetbekanntschaft" angemailt, von der ich wusste, dass sie auch eine Dimage 7 besitzt und sich recht gut auskennt. Die Hilfsbereitschaft war enorm. Ich bekam viele Ratschläge und Erklärungen über die Arbeitsweise der Kamera. Vielen Dank an alle.

Die Minolta benutzt für ihre Bilder einen eigenen Farbraum, der nicht zu vergleichen ist mit dem Farbraum eines Bildschirmes. Bisher hatte ich immer geglaubt, dass dieser eigene Farbraum nur im so genannten RAW-Modus (volle Auflösung) gilt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Der eigene Farbraum gilt für alle Bilder, egal welche Auflösung, die mit der Kamera gemacht werden. Um nun diese Bilder am PC-Bildschirm anschauen zu können, reicht es nicht, sie einfach nur auf die Festplatte zu kopieren, sondern es müssen entsprechenden Tonwertkorrekturen auf "sRGB" durchgeführt werden. Erst wenn dieser Schritt erfolgt ist, werden die Bilder sehenswert. Diese Tonwertkorrekturen kann man mit dem "Dimage Image Viewer Utility" durchführen, oder mit einem anderen geeigneten Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Photoshop). Es gibt auch ein Sharewareprogramm namens ColorFix speziell für die Dimage 5 und 7, das die Konvertierung im Batch-Modus durchführt. Weiteres Infos hierzu gibt es unter www.tawbaware.com/colorfix.htm.

Das waren meine ersten Erfahrungen mit der Minolta Dimage 7. Ich musste erst mal hinter das Prinzip dieser Technik kommen. Aber die daraus resultierenden Bilder sind echt klasse und entschädigen für viele Anfangsschwierigkeiten. Meiner Meinung nach hätte Minolta dieses Thema etwas detaillierter und vor allem für einen Laien klar verständlicher in der Bedienungsanleitung aufführen müssen.

Hier ein Beispiel vor und nach der Tonwertkorrektur.

 

Im September 2003 haben wir die Dimage 7 verkauft.

 

Nachstehend eine Übersicht über die

Technische Daten

CCD-Sensor DiMAGE 7:
2/3-Zoll Interline CCD mit Primär-Farbfilter und ca. 5,24 Millionen Pixel (Gesamtpixelzahl)

Effektive Pixel-Anzahl:4,95 Millionen Pixel

A/D Wandlung:12-bit

Empfindlichkeit:Auto, ISO 100, 200, 400 und 800 (ISO-Äquivalent)

Seitenverhältnis:4:3

Brennweitenbereich:7,2 – 50,8 mm (entspricht 28 – 200 mm im KB-Format)

Optische Konstruktion:16 Linsen in 13 Gruppen; einschließlich zwei Linsen aus AD Glas und zwei asphärischen Linsen

Lichtstärke:Blende 2,8 - 3,5

Scharfeinstellbereich:ca. 0,5 m bis unendlich (ab dem CCD)

Makrobereich (maximale Brennweite):25 cm (ab dem CCD), 13 cm (ab der Frontlinse)

Maximaler Abbildungsmassstab:1:5 (0,18x)

Brennweitenverstellung:Manuell über Zoomring

Filterdurchmesser:49 mm

Sucher: Elektronischer TTL-Sucher (EVF) (Schwenkbar von 0 bis 90°), Automatische Sucherbildverstärkung, elektronische Sucherbildvergrößerung

Sucher LCD:4,8 mm (0,19 Zoll) reflektierendes LC-Microdisplay, mit einer vergleichbaren visuellen Auflösung von ca. 220.000 Pixel

LCD-Monitor:46 mm (1,8 Zoll) Farb-TFT, Anzahl an Pixel: 122.000

Bildfeld: elektronischer Sucher: ca. 100%, LCD-Monitor: ca. 100%

Anzeige-Funktionen:Automatisch, elektronischer Sucher oder LCD-Monitor

Dioptrienausgleich:– 5 ~ +0.5 Dioptrien

Augenabstand:20 mm (vom Okular), 17,5 mm (vom Okularrahmen)

Verschluss: Elektronisch über CCD mit zusätzlichem mechanischen Verschluss

Verschlusszeiten:1/2000 s – 4 s und Bulb (max. 30 s)

AF-System: Video AF

AF-Bereich:Erweiteter Fokus Bereich oder Spot-Fokus. Flexibler-Fokus-Punkt in der Spot-Fokus-Funktion

AF-Funktion:Autofokus: Statischer-AF und Nachführ-AF; Manuelle Scharfeinstellung

Schärfespeicherung:Möglich (über AF/AE-Taste oder durch andrücken des Auslösers)

Messmethode: Mehrfeldmessung, mittenbetonte Integralmessung, oder Spotmessung

Mehrfeldmessung:DiMAGE 7: 300 Segmente, DiMAGE 5: 256 Segmente

Messbereich:Weitwinkel: EV 1 – 17
Telebereich: EV 1,6 – 17,7

Belichtungsfunktionen: Programmautomatik (einschließlich Programm-Shift), Zeitautomatik mit Blendenvorwahl, Blendenautomatik mit Zeitvorwahl und Manuelle-Einstellung; Digital-Motivprogrammwahl (Portrait, Sport/Action, Sonnenuntergang, Nachtportrait und Text)

Belichtungskorrektur:± 2 EV in 1/3 Stufen

Belichtungsspeicherung: Möglich (über AF/AE-Taste oder durch andrücken des Auslösers).

Blitzlichtmessung:ADI, TTL-Vorblitz

Blitzbereich (Eingebautes Blitzgerät):Weitwinkel: 0,4 m – 3,8 m, Tele: 0,4 m – 3 m

Blitzeinstellungen:Aufhellblitz, autom. Blitz zur Unterdrückung roter Augen, Blitzen auf 2. Vorhang

Blitzfolgezeit (Eingebautes Blitzgerät): ca. 7 s

Blitz-Belichtungskorrektur: <± 2 EV in 1/3 Stufen

Blitzsynchronzeit:Alle Verschlusszeiten

Unterstützte externe Blitzgeräte:Automatische Blitzsteuerung mit Programmblitz 3600HS(D), Programmblitz 5600HS(D), Makro-Zwillingsblitzeinheit 2400*, Makro-Ringblitzeinheit 1200*
* Der Makro-Blitzsteuerungseinheit wird für beide Blitze benötigt.

Intervallaufnahmen:Anzahl an Intervallaufnahmen: 2 – 99 Bilder; Intervall: 1 – 10min., 15min., 20min., 30min., 45min., und 60 min.

Digital Enhanced Bracketing:Belichtung, Farbsättigung, und Kontrast. Belichtungsreihe: 1,0; 0,5; 0,3 EV Stufen; Kontrast-, Sättigungsreihe: in festen Stufen, Aufnahmezahl: 3 Bilder

Selbstauslöser:Ca. 10 Sekunden Vorlaufzeit

Film-Sequenzen:max 60 Sekunden

Farb-Modus: Farbe, S/W

Weißlichtabgleich:Automatisch, Voreingestellt (Tageslicht, Kunstlicht, Leuchtstoffröhren und Wolken) und Benutzerdefiniert

Scharfzeichnung:Drei Stufen (Weich, Normal, Hart)

Digital-Effekt Funktionen:Belichtungs-, Sättigungs-, Kontrast-Kompensation

Digital-Zoom:2-fach

Löschfunktion: Einzelbild, markierte Bilder oder alle Bilder

Formatierung:Im Setup-Modus möglich

Daten-Einbelichtung:Jahr/Monat/Tag, Monat/Tag/Zeit, Text, Text und Seriennummer oder keine Einbelichtung

Qualitätsstufen: Economy, Standard, Fine, Super Fine, CCD RAW

Auflösung (Standbild):2560x1920, 1600x1200, 1280x960, 640x480 Pixel

Auflösung (Film-Sequenz):320x240 Pixel

Speicherkapazität:Ungefähre Speicherkapazität mit einer 16 MB CompactFlash Karte*:
RAW 1 Bild, Super Fine 1 Bild, Fine 6 Bilder, Standard 12 Bilder, Economy 20 Bilder, Film-Sequenz 91 Sek.
* bei einer Bildgröße von 2560x1920 Pixel
Die Angaben beziehen sich auf Durchschnittswerte und können schwanken.

Dateiformat:Exif2.1(JPEG, TIFF), Motion JPEG (AVI) und RAW. DCF 1.0 / DPOF*-Unterstützung.
*Unterstützt die Druckfunktionen der Version 1.1

Datei-Anhang (Exif tag):Datum und Zeit, Belichtungsfunktion, Verschlusszeit, Blendenwert, Wert der Belichtungskompensation, Belichtungsmessmethode, Blitz An/Aus, Empfindlichkeit, Weißlichtabgleichseinstellung, Brennweite, Farbraum, usw.

Kontrolle der Druckerausgabe:PRINT Image Matching

Speichermedium:CompactFlash Karte Type I und Type II

Schnittstelle:USB Ver. 1.1

Video-Ausgang:NTSC/PAL (wählbar)

Signal-Ton: Wahlweise An oder Aus

Spannungsversorgung: Intern:4 AA Batterien oder Akkus (Alkaline, NiMH), Verwendung von NiMH-Akkus empfohlen;

Extern:6 V Gleichstrom mit entsprechendem AC Adapter (als Zubehör erhältlich)

Abmessungen (BxHxT): 116,5 x 90,5 x 112,5 mm

Gewicht: ca. 505 g (ohne Batterien und CompactFlash Karte)

Betriebstemperatur:0 – 40°C

Standardzubehör:AA Alkaline Batterien, Umhängegurt (NS-DG7), Objektivdeckel 49 mm (LF-1249), Gegenlichtblende (DLS-7), AV-Kabel (AVC-100), USB -Kabel (USB-100), CF Karte (16 MB), CD-ROM.

Optionales Zubehör: Bereitschaftstasche (CS-DG7), Externes High-Power Batteriepack Kit (EBP-100), Fernsteuerkabel RC-1000L, Fernsteuerkabel RC-1000S, AC Adapter AC-1L oder AC-2L, AC Adapter (AC-1L), 100 - 120 V AC, 50/60 Hz; 6V DC, 2A, Adapter AC-2L: 100 - 240 V AC 50/60 Hz; 6V DC 2A

 

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