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Update am 04.09.2016
Florida 1997 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

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Florida

29.11.1997 - 14.12.1997

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Walt Disney Studios :: Universial Studios

Vom 29.11.1997 bis 14.12.1997 machten wir unseren ersten Besuch in Florida.

Nachstehend beschreiben wir die wichtigsten Stationen unserer Reise:

Orlando

Wer in Florida ist, muss unbedingt nach Orlando, um die Vergnügungsparks zu besuchen. Der bekannteste Park ist wohl das Walt Disney World Ressort. Hier wurde 1971 der Grundstein für die wohl größte, von Menschenhand geschaffene Touristenattraktion der Welt gelegt. Hier arbeiten zeitweise bis zu 20.000 Menschen und laut Statistik war schon jeder zweite US-Amerikaner einmal dort. Auf einem Gelände von mehr als 11.000 ha beherbergt der Vergnügungsbetrieb vor allem drei große Themen Parks. Magic Kingdom Park, Disney MGM Studios und Epcot.

Epcot Epcot steht für Experimental Prototype Community of Tomorrow, was von Altvater Walt Disney ursprünglich mal als Modell einer besseren Welt von Morgen gedacht war. Dort beherbergt heute neben Future World das so genannte World Showcase, wo sich elf Pavillons rund um die World Showcase Lagoon die Nationen von Mexico, China, Italien, Japan, Frankreich, Marokko, Norwegen, Großbritannien, USA, Kanada und Deutschland mit ihren Traditionen, Kulturen und Gebräuchen dem Besucher präsentieren. Wer einen Anflug von Heimweh erleidet, was uns natürlich nicht passiert ist, kann hier beim Ticken "echter" Schwarzwalduhren Bier und Brez'n genießen.

Die Attraktionen von Future World haben so klangvolle Namen wie Communicore, Universe of Energy, World of Motion, Horizons, The Wonder of Live, The Living Seas und The Land. Die bekanntesten aber sind Spaceship Earth und Kourney Into Imagination.

Universal Wer ein Fan des amerikanischen Kinos ist, für den sind die Universal Studios Pflicht. Neben einer Begegnung der vierten Art mit niemand Geringerem als E.T. oder King Kong steht hier ein Rendezvous mit Feivel, dem Mauswanderer, sowie mit den Helden aus Back to the Future und Ghostbusters auf dem Besuchsprogramm. Aber auch Fernsehgrößen wie Barney Geröllheimer und Fred Feuerstein von den FLintstones sind in den Studios, die nach wie vor zu Produktionen genutzt werden, zu Hause. Zudem hatten wir das Vergnügen, dem Weißen Hai zu begegnen, der dort immer noch seine Runden im Wasser dreht.
Space Center Orlando Florida Besuch des Kennedy Space Center Orlando Florida

Everglades National Park

Everglades Die Everglades, von der Unesco zur International Biosphere Reserve ernannt, sind sicherlich eines der erstaunlichsten Naturwunder der Erde. Auf Tausenden von Quadratkilometern herrscht Sumpfwildnis, die unzähligen Tier- und Pflanzenarten zur Heimat wurden, die anderorts bereits ausgestorben sind. Endlose weite (ever), mit Gräsern und Binsen bestandene, offene Flächen (glades) bilden das Kernstück des Nationalparks. Pa-hy-okee nannten die Indianer die Sümpfe sehr treffend, "Fluss aus Gras", denn anders als in normalen Sumpfgebieten steht das Wasser hier nicht still, sondern es fließt unendlich langsam von Norden nach Süden. So sind die Everglades tatsächlich der breiteste (80 km), flachste (15 cm) und langsamste Fluss des amerikanischen Kontinents.
Everglades Vor dem Besuch des Parks sollte man erst einmal das "Main Visitor Center", das am Haupteingang liegt, besuchen. Dort erhält man wertvolle Informationen und auch die aktuellen Hinweise zur Moskito-Situation. Die Moskitos sind die wahren Herrscher der Everglades. In der feuchten Jahreszeit, besonders in der Dämmerung und bei stehendem Wasser tanzen sie zu zehntausenden in der Luft und laben sich am Blut unvorsichtiger Touristen. Ein Besuch der Everglades im Juli oder August ohne wirksames Mückenschutzmittel kann für empfindliche Menschen nur mit überstürzter Flucht enden. Wir trafen bei unserem Besuch glücklicherweise sehr wenig Moskitos an.
Everglades Vom Haupteingang können dann Touren verschiedener Länge unternommen werden. Auf nahe gelegenen Trails werden einzelne Naturregionen besonders erklärt. Auf dem Anhinga Trail sieht man Reiher, Wassertruthähne und im Winter Alligatoren. Dort liegen die Alligatoren dann manchmal am Weg, so dass man aufpassen muss, nicht über sie zu stolpern. Der Gumbo-Limbo-Trail führt durch Paradise Key. Hier sieht man einen Querschnitt durch die Pflanzenwelt der Everglades. Im Pinelands stehen Floridakiefern und Palmen. Am Py-hay okee Overlook kann man die Ausmaße der sumpfigen Graslandschaft ermessen. Der Mahongany Hammok Lehrpfand erklärt den Begriff des Hammok, der nicht etwa eine Hängematte meint, sondern eine Erhebung mit Baumbestand. Im Famingo Visitor Center am Südzipfel der Halbinsel ereicht man die Küste.

Amelia Island

An der Grenze des Bundesstaates Georgia oberhalb von Jacksonville erreicht man über eine Brücke Amilia Island. Dies ist eine 20 km lange und 4 km breite Ferieninsel mit einsamen Sandstränden und ausgedehnten Dünen entlang der Atlantikküste. An der Nordwestküste liegt Fernandina Beach, der mit 9000 Einwohnern einzige größere Ort der Insel. Viele viktorianische Häuser und Villen erinnern noch an die Blütezeit. Angesichts der weithin bekannten gepflegten Golf- und Tennisanlagen erscheint es heute kaum glaubhaft, dass hier einmal ein Schlupfwinkel für Piraten und Schmuggler lag. Dass für hierher erfuhren, lag daran, dass wir hier die Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf (allerdings nur von außen) besichtigen wollten. Die Dreharbeiten zu den Verfilmungen des Kinderbuchklassikers fanden nämlich nicht in Schweden, sondern hier statt.

Sanibal Island

Sanibal Island Vor Fort Myers Beach liegen die wie ein Angelhaken gebogenen Inseln Captiva und Sanibel. Sanibel Island ist die größte und bekannteste der Barrier Islands, die den natürlichen Mündungshafen des Caloosahatchee River zwischen Fort Myers und Cape Coral zum Golf von Mexico hin schützen. Da dieses Gebiet nur schwer schiffbar ist, lag hier früher ein beliebter Piratenschlupfwinkel.

Bekannt ist Sanibal Island durch die Muscheln, die es entlang der Strände zu finden gibt. Es gibt dort über 400 Arten. Und so ist Sanibal Stoop schon zum geflügelten Wort geworden - die typische, gebeugte Haltung des shunters (kurz für shell hunter), also Muschelsammler. Diese kommen aus aller Welt hier her, um kurz nach Sonnenaufgang den Strand nach Kostbarkeiten absuchen, die die erste Flut dort abgeladen hat. So früh waren wir natürlich noch nicht da :-).

St. Augustine

St. Augustine St. Augustine, heute ein Städtchen mit rund 12.000 Einwohnern, das überwiegend vom Tourismus lebt, wirbt damit, die älteste von Europäern besiedelte Stadt in Nordamerika zu sein. Das massive, viereckige Fort Castillo de San Marcos, das am Matenzas River wacht, wurde von 1672 bis 1695 erbaut, nachdem mehrere aus Holz errichtete Vorläufer abgebrannt waren. Vom Platz vor dem Fort aus kann man eine gemütliche Besichtigungstour durch die Altstadt unternehmen. Durch ein rekonstruiertes Stadttor betritt man das historische Viertel. An der St. George Street liegen einige der ältesten Gebäude von St. Augustine. So zum Beispiel das Oldest Store Museum, bei dem man im 19 Jh. vom Geschirr bis zum landwirtschaftlichen Nutzfahrzeug alles, was das Herz begehrte, erhielt. Zwischen dem Freilichtmuseum und dem alten Stadttor liegt das Oldest Wooden Schoolhouse aus dem Jahre 1750, das als eines der ältesten in den USA gilt. Automatische Puppen beleben die Szene, die sich dem Besucher darbietet. Auch eine Schulküche der Zeit kann bewundert werden. Oldest House, also das älteste Haus der Stadt, liegt im Süden der Altstadt. Das Haus stammt aus dem frühen 18. Jh. und wurde im Stil der verschiedenen Epochen seither möbliert.

Florida Keys

Florida Keys Die Keys, südlich von Miami, bestehen aus unterschiedlich großen Koralleninseln. Sie sind durch den "Overseas Highway" US-1, der über 42 Brücken und zahlreiche künstliche Dämme führt, miteinander verbunden. Bei der Fahrt über die sogenannte Seven Miles Bridge fühlt man sich mit etwas Phantasie, als schwebe man zwischen Himmel und Meer.

Der Name der ca. 240 km langen Inselkette rührt nicht - wie man irrtümlich annehmen könnte - vom englischen key. also Schlüssel her, sondern vom alten spanischen cayo, was so viel heißt wie kleine Insel.

Florida Keys Über 180 km muss man zurücklegen um nach Key West, der Stadt am Südwestende der Keys zu gelangen. Hier markiert, am Southernmost Point, eine überdimensionale Betonboje den südlichsten Punkt der USA. Bis nach Kuba sind es dann nur noch 144 km. 1822 baute man die Südspitze als Flottenstützpunkt aus und um 1870 war sie durch ihren blühenden Hafen die größte und reichste Stadt Floridas. Heute noch stößt man hier auf stattliche "Conch"-Häuser. In Key West befindet sich das Ernest Hemingway Home & Museum. 1931 kaufte der Schriftsteller das im spanischen Kolonialstil erbaute Haus wo sich heute das Museum befindet. Im Key West Aquarium kann man Riesenschildkröten, Florida-Hummer, Barracudas und viele andere spektakuläre Meeresbewohner bestaunen und im Mel Fisher's Treasury Exhibit sind die Bergungsstücke von spanischen Galeonen ausgestellt. Das Key Largo National Marine Sanctuary ist das noch einzig lebende Korallenriff der nationalen USA. Auf Grassy Key, im Dolphin Research Center, wurde die Fernsehserie "Flipper" gedreht.

 

Miami

Miami Miami

 

Flughafen Miami Abreise Flughafen Miami

 

Quelle: Reisebegleiter Florida, FTI publications; Florida, Richtig Reisen, Dumont

 

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