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Update am 04.09.2016
Madeira 2003 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

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Madeira  - Insel des ewigen Frühlings

Hotel RIU Palace in Caniço de Baixo

14.01.2003 - 23.01.2003

 

Zur Insel

Anflug Die Madeira-Inselgruppe liegt in der nördlichen Atlantikhälfte, 500 km von der marokkanischen Küste und ca. 900 km vom portugiesischen Festland entfernt. Die Inselgruppe besteht aus der Hauptinsel Madeira, der Insel Porto Santo, den drei Desertas-Inseln, die seit 1990 Naturschutzgebiet sind und den Selvagens. Die unbewohnten Selvagens liegen 230 km südlich von Funchal. Bewohnt sind nur Madeira und Porto Santo. Madeira ist 741 km² groß, 57 km lang und an der breitesten Stelle 33 km breit. Der höchste Berg ist der Pico Ruivo de Santana mit 1861 m. Die zweitgrößte Insel, Porto Santo, liegt 40 km nordöstlich von Madeira. Sie ist 13 km lang und max. 6 km breit und hat eine Fläche von 42 km².

Madeira hat 260.000 Einwohner, die Hauptstadt ist Funchal, die Amtssprache portugiesisch. Bezahlt wird mit dem Euro (früher Escudo).

 

Levadas Es herrscht ein ausgeglichenes Klima mit milden Wintern und Sommern. Die Jahresdurchschnittstemperatur in Funchal liegt bei ca. 19 °C (Februar 19 °C und August 24 °C).

Die ganze Insel ist von Bewässerungskanälen, den Levadas, durchzogen, die schon vor Jahrhunderten angelegt wurden. Damals wurden sie zur Kultivierung des Zuckerrohrs angelegt. Das Wasser musste von der regen- und quellenreichen Nordseite zu den warmen Südhängen geführt werden. Vor 20 Jahren wurde das System perfektioniert, so dass heute 95 Prozent der Felder ganzjährig bewässert werden können. Dieser Bewässerungskunst ist die üppige Vegetation selbst an den Abhängen zu verdanken. Nach einem festen Plan wird in den trockenen Monaten jedem Bauern das Wasser zugeteilt. Im Landesinneren sind die Levadas bzw. die Wege daneben zugleich ein wichtiges Wegenetz, denn viele Häuser sind nur über sie erreichbar. Niemand kennt genau ihre Gesamtlänge. Zwischen 800 und 5000 km werden angegeben.

 

Anreise

Anreise Am Dienstag, den 14.01.2003, flogen wir mit Thomas Cook von Stuttgart nach Madeira. Nach einem angenehmen Flug ging es zum Europcar-Schalter, um unseren Mietwagen, einen Golf IV, in Empfang zu nehmen.

Nach Sicht des Wagens konnten wir feststellen, dass dieser doch schon erhebliche Gebrauchsspuren in Form von Kratzern und kleineren Beulen hatte. Nach unseren weiteren Erfahrungen auf der Insel ist dies jedoch „normal“. Denn es geht dort teilweise sehr eng und steil zu. Mancher Autofahrer hat sicherlich mit Problemen zu kämpfen, wenn es darum geht, mit nur wenigen cm Abstand zwischen BUS/LKW und Felsmauer durchzufahren. Da sind Kratzer schnell vorprogrammiert. In weiser Voraussicht haben wir sicherheitshalber eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen. Dies können wir nur jedem empfehlen.

Die ca. 10 km lange Fahrt vom Flughafen zum RIU-Hotel in Caniço de Baixo erfolgt über die zweispurige Schnellstraße. Da das Hotel ausgeschildert ist, haben wir es sofort problemlos gefunden.

 

Zum Hotel

Hotel Riu Palace Nachdem wir unser Zimmer bekommen hatten, war der Schock erstmal groß. Wir hatten ein Zimmer mit (zumindest seitlichem) Meerblick gebucht. Unser Zimmer jedoch war im Erdgeschoss in der hintersten Ecke des Hotels direkt bei den Tennisplätzen. Ein kleines Fleckchen Meer konnten wir nur sehen, wenn wir aus und vor das Zimmer traten. Dafür konnten wir den Tennisspielern zuschauen und anstatt des Wellenrauschens das monotone "Klack" der Bälle hören. Das hatten wir uns anders vorgestellt und vor allem anders gebucht und bezahlt. Es ging also zurück zur Rezeption mit der Bitte um ein anderes Zimmer. Dieser Bitte konnte jedoch nicht sofort entsprochen werden, da das Hotel komplett ausgebucht war. Wie wir dort auch mitbekommen haben, wurde das Zimmer, das für uns vorgesehen war, an andere Gäste vergeben, die wohl auch nicht mir ihrem ursprünglichen Zimmer einverstanden waren. Es fand an diesem Tag eine regelrechte Zimmertauschaktion statt. Nachdem wir trotzdem nicht locker gelassen haben, wurde uns dann von der Chefin der Rezeption für den Donnerstag ein anderes Zimmer versprochen. Der Umzug erfolgte problemlos mit Hilfe des Hotelpersonals.

 

Hotelzimmer Mit diesem Zimmer waren wir dann sehr zufrieden. Das Zimmer war sehr gut ausgestattet (z.B. TV, Klima, Safe, Fön), geräumig und sauber. Die „Zimmermädchen“ machten einen guten Job und waren sehr freundlich und hilfsbereit. Trotz der anfänglichen Probleme muss man den Damen an der Rezeption, die sicherlich keinen einfachen Job haben, großes Engagement und eine liebenswerte Freundlichkeit bescheinigen.

 

Hotelumgebung Zu den Malzeiten: Wir hatten Halbpension gebucht. Das Frühstück war sehr umfangreich und ließ eigentlich keine Wünsche offen. Einzig das Engagement des Küchenpersonals im „Show-Cooking-Bereich“, was das Nachfüllen der Speisen betraf, empfanden wir als sehr lasch. Besonders erwähnenswert, leider auch im negativen Sinne, ist das Abendessen. Gegessen wurde in zwei Schichten um 18:00 Uhr und um 20:00 Uhr. Wir waren in der 20:00 Uhr Schicht. Es gab ein kaltes und warmes Vorspeisenbuffet, das im Großen und Ganzen reichlich und schmackhaft war. Zudem gab es meistens eine Vorspeise, die am Tisch serviert wurde. Diese entsprach aber in unserer Schicht nicht mehr dem, was auf der Karte stand. Beim Hauptgericht konnte man zwischen 3 Gerichten (davon eines vegetarisch) wählen, das auch am Tisch serviert wurde. Wir wählten am Anfang immer das Fischgericht. Zu unserer Enttäuschung war der Fisch leider zu 1/3 sehr trocken und somit für unseren Geschmack ungenießbar. In den letzten Tagen haben wir dann auf das Hauptgericht verzichtet. Negativ aufgefallen ist uns auch das Angebot der Nachspeisen. Dieses entsprach selten dem, was uns auf der Karte versprochen wurde. Wir hatten den Eindruck, dass die Küche mit den vielen Gästen überfordert war. Viele Speisen (Vorspeise und Nachspeise), die es in der ersten Schicht gab, haben wohl für die zweite Schicht nicht mehr ausgereicht.

Zu dem weiblichen und männlichen Bedienungspersonal im Restaurant gibt es folgendes zu sagen: Einige waren sehr nett, freundlich, aufmerksam und hilfsbereit, andere leider sehr unfreundlich, unaufmerksam und muffelig. Selten haben wir so eine Diskrepanz erlebt.

Unser abschließender Eindruck: Es ist eine schöne gepflegte Hotelanlage. Leider gibt es zu viele Zimmer, die mit wenig Sonne auskommen müssen und bei denen ein Blick auf das Meer nicht möglich ist. Unsere Erwartungshaltung, was das Niveau der Küche eines RIU-Palace-Hotels betrifft, wurde nicht erfüllt. 

 

1. Tag

Caniçal

Canical Unser erster Ausflug führte uns an die Ostküste Madeiras vorbei an Machico zu dem Fischerdörfchen Caniçal, früher auch als Dorf der Wahlfänger bekannt. Der Ortskern befindet sich in einer geschützten Hafenbucht. Der alte Ort ist planlos angelegt, die Häuser wurden meist in Eigenarbeit errichtet. Es gibt ein paar Cafés. Einziger "touristischer" Punkt ist der winzige Souvenir-Kiosk. Hier verkauft ein ehemaliger Walfänger Kettchen aus Muscheln und Walknochen, kleine muschelbesetzte Dosen und glitzernde Steine. Ob das alles echt ist, bleibt offen. Wenn ja, bekommt man sicherlich Ärger mit dem Zoll, denn die Einfuhr von Pottwalprodukten ist verboten. Ansonsten ist Caniçal eher ein tristes Dörfchen.

 

Ponta de São Lourenço

Ponta De Sao Lourenco Fährt man ein paar Kilometer weiter, kommt man an die Ponta de São Lourenço mit ihren bizarren Lavafelsen. Sie sind ein typisches Merkmal der vulkanisch entstandenen Insel. Ein sehr beeindruckender Anblick.

 

Auto Als wir dann zu dem geparkten Auto zurück kamen, entdeckten wir durch Zufall, dass sich ein Metallstift in das rechte hintere Rad gebohrt hat. Ob das schon bei der Übernahme war, oder erst während unserer Fahrt passiert ist, konnten wir nicht feststellen. Also machten wir uns ganz schnell auf den Weg zurück zu Europcar am Flughafen, solange wir noch damit fahren konnten. Dort wurde uns das Fahrzeug problemlos umgetauscht. Glücklicherweise hatten wir eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung!

Mit dem neuen Fahrzeug, wieder einem Golf IV, machten wir uns auf nach Funchal. Dieses Unternehmen haben wir aber mangels Parkplatz ganz schnell wieder aufgegeben. Wir hatten keine Chance, in annehmbarer Nähe zum Hafen einen Parkplatz zu finden.

 

Camacha

Camacha Deshalb entschlossen wir uns, weiter nach Camacha zu fahren. Die Straße dorthin ist sehr kurvenreich. Das berühmte Korbflechterdorf liegt in ca. 700 m Höhe, weshalb es dort auch mal etwas windiger sein kann. Am Largo da Achada gibt es ein Café und ein Panorama-Restaurant. Dieses hatte jedoch während unserer Anwesenheit geschlossen. Von der Terrasse links davon hat man jedoch eine wunderbare Aussicht über die Küste fast bis Machico. In Camacha gibt es auch ein Einkaufszentrum. Es besteht aus einem großen Lebensmittelladen und verschiedenen kleinen Geschäften. Im Untergeschoss gibt es ein Kino und einen Imbiss. Immer, wenn wir in der Nähe waren, haben wir uns dort mit Getränken versorgt und einen leckeren Cappuccino zu uns genommen.

 

2. Tag

Porto da Cruz

Porta da Cruz Frisch gestärkt nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf den Weg an die Nordostküste. Erstes Ziel war Porto da Cruz. Dieser Ort hat ca. 3000 Einwohner und lebte früher von den Erträgen aus den Zuckerrohrplantagen. Porto da Cruz hat zwei Kieselstrände, an denen man bei ruhiger See baden kann, und ein geschütztes Hafenbecken. Spazierengehen kann man sehr schön zwischen den Stränden und an den alten Kais und Lagerhäusern entlang zu der alten Zuckermühle, einem Relikt aus früherer Zeit. Der Sage nach kann man auch dem Gespenst des Gutsherrn von Leal begegnen. Dieser konnte wegen eines lang anhaltenden Unwetters nicht ordentlich im Mausoleum der Familie sondern nur alleine in einer Kapelle auf dem Gut begraben werden. Wenn es ihm dort zu langweilig ist, verlässt er gerne mal seine Grabstätte. Die Kirche im Ort ist der Senhora de Guadelupe geweiht. Es gibt auch einen mit Kacheln verzierten Brunnen, der erst kürzlich renoviert worden sein muss. Denn wir haben durch Zufall noch ein altes Bild von ihm gesehen. Kachelbilder sind ein für Madeira charakteristischer Schmuck. Blickfang auf dem Markt, an Kirchen und Wohnhäusern. Sie dienen auch als Wandschutz vor der salzhaltigen Luft. Neben religiösen Motiven finden sich ebenso Darstellungen von typischen Handwerken und Bräuchen der Insel.

 

Fajal

Faial Weiter ging es hoch hinauf nach São Roque do Faial, das von üppigen grünen Tälern und Hängen umgeben ist. Von dort ging es weiter zum dem kleinen Hafenort Faial, der vor allem wegen eines imposanten Küstenfelsens bekannt ist. Der Adlerfelsen (Penha de Águia) ragt als Wahrzeichen des Nordens 590 m hoch. Er trennt Faial vom Nachbarort Porto da Cruz. Vom Aussichtspunkt oberhalb des Dorfs sieht man den Adlerfelsen besonders gut. In die Wallfahrtskirche der Nossa Senhora da Natividade aus dem 18. Jh. ziehen jährlich Tausende von Pilgern.

 

Santana

Santana 50 km nördlich von Funchal liegt Santana (Santa Ana). Es soll das schönste Dorf an der Nordküste sein. Der Ort bietet eigentlich nichts aufregendes. Doch die etwa 100 Santana-Häuschen mit bis auf die Erde gezogenen Rieddächern und bunt gestrichenen Fensterläden, die es nur hier gibt, sind schon eine Augenweide. Diese winzigen dreieckigen Häuser waren früher die traditionellen Behausungen der Bauern. Neben dem neuen Rathaus stehen drei Musterhäuser. Eines davon ist mit traditionellem Mobiliar eingerichtet. Eine Kochstelle findet man in den Häusern nicht, da sie überwiegend aus Holz und Stroh bestehen und die Feuergefahr dadurch zu groß wäre. Auch eine Toilette sucht man hier vergebens. Heute leben nur noch wenige alte Leute in diesen Häusern, die zum Teil von der Inselregierung erhalten und finanziell bezuschusst werden, weil sie ein kulturelles Erbe Madeiras darstellen. Zudem sind sie ein Wahrzeichen von Santana und somit touristisch interessant. Die Gemeinde Santana vergibt jedes Jahr Preise für das schönste Haus. Oft richten die Bewohner neben ihrem modernen Haus ihr altes Santana-Haus wieder her, einmal um mehr Platz zu haben, zum anderen der Nostalgie wegen. Neben dem Restaurant O Colmo hat man zwei dieser entzückenden Giebelhäuser aufgebaut, in denen sich die Besucher umsehen können. Viele wundern sich über den enormen Platz, den diese einfachen Gebäude bieten. Das Strohdach, das übrigens alle 5 Jahre erneuert werden muss, dient auch als Klimaanlage. Im Sommer, bei brütender Hitze, hält das Stroh den Innenraum kühl. Im Winter, wenn die Nächte recht frisch werden, hält das Strohdach die Wärme fest.

 

Ponta De Sao Jorge

Ponta De Sao Jorge Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kurzen Halt in Ponta de São Jorge. Seit 1959 sorgt dort ein Leuchtturm für etwas mehr Sicherheit auf dem Meer. Diese Gegend ist sehr fruchtbar und man sieht dort viele Felder, auf denen z.B. Mais, Kartoffeln und Flachs angebaut wird.

Der Weg zurück zum Hotel führte uns über Ribeira Frio und den Pico de Arieiro. Ribeira Frio, auch kalter Fluss genannt, liegt in ca. 860 m Höhe. Das kalte Gebirgswasser wird hier in die Becken einer Forellenzucht geleitet. Leider war es hier so neblig und frisch, dass wir ohne anzuhalten weiterfuhren. Genauso ging es uns beim Pico do Arieiro, der mit 1810 m der dritthöchste Berg auf Madeira ist. Auch hier war es so neblig, dass wir keine Chance hatten, die bekannt schöne Aussicht zu genießen.

 

3. Tag

Cãmara de Lobos

Camara De Lobos Nur wenige Kilometer westlich von Funchal liegt Cãmara de Lobos mit ca. 15.000 Einwohnern. Es ist das älteste Fischerdorf Madeiras ist aber auch ein sehr armes Dorf. Die Bewohner haben mit etlichen Überlebensproblemen zu kämpfen. Sie versuchen deshalb Anschluss an den touristischen Boom des benachbarten Funchal zu finden, dessen Hotels bereits den Stadtrand erreichen. Um die Kirche herum gibt es viele kleine Häuser. Dort wird die Wäsche oft auf der Straße gewaschen und auch getrocknet. Beeindruckend ist ein schmaler Felsen, der lang gestreckt ins Meer ragt.

 

Pousada dos Vinháticos

Pousada Dos Vinhaticos Hauptziel dieses Tages war Porto Moniz. Der Weg führte uns über die auf 634 m liegende Pousada dos Vinháticos. Leider war dieser staatliche Gasthof geschlossen. Aber die dazugehörige Aussichtsterrasse bietet einen phänomenalen Rundblick.

 

Boca da Encumeada

Boca Da Encumeada Nach weiteren 400 Höhenmetern erreichten wir den Pass Boca da Encumeada. Dieser Pass ist zwar der niedrigste auf Madeira, aber man kann bei gutem Wetter Nord- und Südküste gleichzeitig sehen. Wir befanden uns aber in einer Wolkendecke und konnten deshalb nur einen kleinen Blick in Richtung Norden werfen.

 

Weg von Boca da Encumeada nach São Vicente

Weg zwischen Boca Da Encumeada und Sao Vicente In Serpentinen ging es weiter abwärts in Richtung São Vicente. Auf dem Weg von Boca da Encumeada nach São Vicente hatten wir einen herrlichen Blick auf die Landschaft und die Terrassenfelder.

 

São Vicente

Sao Vicente São Vicente mit seinen 6.500 Einwohnern ist von schmalen Terrassenfeldern umgeben, auf denen man viele kleinen Hütten (Kuhställe) sieht. Es gibt viele weiß gestrichene Häuser voller Blumenschmuck, einige Cafés und Krämerläden. Ein vorspringender Felsen schützt São Vicente vor Stürmen und der heftigen Atlantikbrandung. Die Pfarrkirche ist dem heiligen Vinzenz geweiht. Seine Geschichte erzählt das Pflastermosaik vor der Kirche. Dort kann man ein Segelschiff und die beiden Raben erkennen.

 

Seixal

Seixal Von São Vicente nach Porto Moniz fährt man wohl auf dem spektakulärsten Teil der Küstenstraße. In der Nähe von Seixal sprudeln unzählige Wasserfälle und Quellen. Diese stürzen teilweise aus den Felsen und sorgen für kalte Duschen. Deswegen wird die Strecke auch scherzhaft "die Waschstraße" genannt. Die Küstenstraße ist teilweise neu gebaut und geht durch viele Tunnel. Es besteht aber immer noch die Möglichkeit, rechts auf die alte Straße abzubiegen und sein Auto kostenlos waschen zu lassen. Dort kann man auch immer wieder Einheimische sehen, die das ebenso tun.
 

 

Porto Moniz

Porto Moniz In Porto Moniz hat das Meer die Küstenfelsen zu einem natürlichen Schwimmbad unterhöhlt. Lavaströme, die ins Meer flossen, taten ein übriges. Und so entstanden natürliche Schwimmbecken mit smaragdgrünem Wasser, die zum Baden einladen. Rings herum ragen pittoreske Felseninsel aus dem Atlantik. Im Fischerhafen von Porto Moniz werden die Boote noch mit Seilwinden ans Ufer gezogen. In Porto Moniz können wir das Restaurant Polo Norte, das neben dem Meeresschwimmbecken liegt, empfehlen. Hier wird auch der Espada com banana serviert: Der Degenfisch mit Banane. Meist wird der Fisch im Teigmantel gebacken und mit einer Banane serviert - ein afrikanisches Erbe.

 

Ponta do Pargo

Ponta Do Pargo Der Rückweg führte uns in den äußersten Westen der Insel. Dort liegt das winzige Dorf Ponta do Pargo, das auf der äußersten windumbrausten Westspitze von Madeira thront. Hier ist einer der wenigen Orte auf Madeira, deren Umgebung so flach ist, dass die Kühe frei weiden können und nicht in Hütten untergebracht werden müssen. Auf dem Kap gibt es einen Leuchtturm, der aber erst 1923 gebaut wurde, nachdem sich Kapitäne verschiedener in Seenot geratener Schiffe bei der Inselverwaltung bitter beschwert und einen Leuchtturm gefordert hatten. Der Blick von der Ponta do Pargo auf die gesamte Westküste ist atemberaubend.

 

Paúl do Mar

Paul Do Mar Paúl do Mar ist ein lang gestrecktes Fischerdorf direkt am Wasser, zu dem es sehr steil hinuntergeht. Die schmale Straße liegt an einer hohen Betonmauer, die vor den Atlantikbrechern schützen soll. Bei Sturm muss es dort sehr unangenehm sein. Deshalb haben dort viele Einwohner schon den Inselkoller bekommen. Sie sind nach Übersee emigriert und nicht wieder zurückgekommen.

 

Jardim do Mar

Jardim Do Mar Das Dorf Jardim do Mar war jahrhundertelang so arm, dass viele Bewohner nach Venezuela, Südafrika, Kanada und Frankreich auswanderten. Paradoxerweise ist das der Grund für seinen heutigen Reichtum. Die Emigranten schickten immer fleißig Geld, um auch die Kirche Nossa Senhora do Rosário mitzufinanzieren. Diese Kirche ist eine etwas missglückte Imitation von Notre-Dame in Paris.

 

Cabo Girao

Cabo Girao Das letzte Ziel an diesem Tag, kurz bevor die Sonne unterging, war Cabo Girao. Dieses ist das zweithöchste senkrecht zum Meer abfallende Kliff der Welt. Der Aussichtspunkt liegt ungefähr 600 m hoch, der Blick ist spektakulär. Man erkennt auch die unglaublich schmalen Terrassenfelder auf den Steilhängen.

 

4. Tag

An diesem Tag waren wir zum Nichtstun verurteilt, da ich (Thomas) von einer Magen-Darmgrippe heimgesucht wurde. Im Hotel waren noch mehrere Gäste davon betroffen. Auch auf Madeira bleibt man von solchen Viren leider nicht verschont. Zum Glück dauerte das ganze Übel nur einen Tag, so dass wir am nächsten Tag wieder aufs Neue die Insel erkunden konnten.

5. Tag

Als wir an diesem Tag zu einem weiteren Ausflug aufbrechen wollten, mussten wir feststellen, dass uns der linke Außenspiegel fehlte. Und das mitten in der Hotelanlage. Also blieb uns nichts weiter übrig, als wieder die Autovermietung Europcar am Flughafen aufzusuchen. Auch diesmal bekamen wir wieder - Vollkasko ohne Selbstbeteiligung sei Dank - ohne Probleme nunmehr den dritten Mietwagen. Wieder einen Golf IV und es sei vorweggenommen: Diesen hatten wir ohne weiteren Schaden bis zum Ende unserer Reise.

Ribeira Brava

Ribeira Brava Nun konnten wir weiterfahren nach Ribeira Brava. Ribeira Brava hat etwa 6.500 Einwohner und ist seit 1996 durch die Autobahn mit Funchal verbunden. Es ist ein schönes altes Fischerstädtchen mit einer breiten Uferpromenade und vielen Cafés und Restaurants am Meer. Auch gibt es einige Andenkenläden und eine kleine Markthalle. Gegen Piratenüberfälle, unter denen auch Ribeira Brava sehr zu leiden hatte, sollte der kleine runde Festungsturm São Bento schützen. Er wurde 1907 gebaut und wurde einem Heiligen geweiht. Die kleine Statue des Ortspatrons São Bento, der heilige Benedikt, blickt von der Außenwand des Festungsturms in Richtung Meer und hält nach Piraten Ausschau. Wunderschön ist der Glockenturm der Pfarrkirche Igreja de São Bento. Er ist mit weißen und blauen Kacheln verkleidet und sollte damit den Turm vor dem aggressiven Meeresklima schützen. Das rosa getünchte Herrenhaus aus dem 18 Jh. hinter der Kirche hat einen herrlichen Garten und ist das Rathaus von Ribeira Brava.

 

Ponto Do Sol

Ponta Do Sol Eine Ortschaft weiter liegt Ponta do Sol, die Sonnenspitze. Die Gegend um Ponta do Sol ist klimatisch wie geschaffen für den Bananenanbau. Deshalb wurde hier schon sehr früh ein Bootsanleger gebaut, um die Bananenstauden per Dampfschiff nach Funchal transportieren zu können.

 

Lombada Da Ponta Sol

Lombada Da Ponta Do Sol Über Serpentinen geht es hoch zum Lombada da Ponta do Sol, wo eine der größten und reichsten Zuckerrohrplantagen der Insel lag. Der Großgrundbesitzer João Esmeraldo, der mit Christop Kolumbus befreundet war, ließ gegenüber von seinem Haus die Heilig-Geist-Kapelle errichten, in der er auch begraben wurde. Die Kapelle wurde im 18 Jh. durch einen Neubau ersetzt. Der Innenraum soll mit blau-weißen Kachelbildern und Schnitzereien ausgeschmückt sein. Leider ist die Kapelle meistens verschlossen, so dass wir dies nicht sehen konnten.

 

Canhas

Canhas Etwas weiter in Canhas steht eine alte Kapelle auf einem Grundstück, das zu Beginn der Besiedlung von Madeira einer galizischen Familie gehörte. Immer wieder soll an dieser Stelle die Jungfrau erschienen sein.

Zurück fuhren wir über Madalena do Mar, das direkt am Meer liegt und nur von einer Betonmauer vor den mächtigen Atlantikwellen geschützt wird.

 

 

Loreto Aussichtsterrasse

Loreto Aussichtsterrasse Ein würdiger Abschluss dieses Tages war die Loreto Aussichtsterrasse, die wir noch kurz vor dem Sonnenuntergang erreichten. Von Loreto hat man einen herrlichen Blick über die Südküste.

 

 

Gleitschirmflieger

Loreto Aussichtsterrasse Gleitschirmflieger Von hier starten die Gleitschirmflieger, die ihren Standort in Calheta haben.

 

Monte Seilbahn

Monte Seilbahn Da wir am 1. Tag schon vergeblich in Funchal einen Parkplatz gesucht hatten und wir auf jeden Fall noch Seilbahn fahren wollten, überlegten wir uns, den Besuch in Funchal über Monte vorzunehmen. Dort konnten wir gut parken und fuhren mit der Seilbahn zu einem Stadtbummel nach Funchal. Seit November 2000 ist die Seilbahn zwischen Funchal und Monte in Betrieb. In den gläsernen Kabinen fährt man die 3,2 km in ca. 15 Minuten. Eine Fahrt hin und zurück kostete pro Person 13,50 Euro.

 

Funchal

Funchal Funchal, Ort wo der Fenchel wächst, ist die Hauptstadt des Madeira-Archipels und hat ca. 125.000 Einwohner.

 

Funchal Hafen

Funchal Hafen Diese wohnen vor allem in einzelnen Häusern an den Steilhängen, die Funchals Hafen wie ein Amphitheater umschließen. Von der Gondel der Seilbahn aus hat man einen herrlichen Überblick. Am Hafen ankern regelmäßig Kreuzfahrtschiffe. Außerdem ist dort ein weltberühmtes Schiff vertäut. Es ist die Yacht von John, Paul, George und Ringo, den legendären Beatles. Heute wird das Schiff unter dem Namen Vagrant als Café und Restaurant geführt.

 

Funchal Markthalle

Funchal Markthalle Ein Vergnügen der besondern Art ist sicherlich die Markthalle. In der Markthalle findet man alle nur erdenklichen Obst- und Gemüsesorten in geflochtenen Weidekörben, Schnittblumen duften und glitzernde Fische türmen sich ordentlich auf den Ständen. Im vorderen Teil, wo frische Schnittblumen verkauft werden, stehen vor allem Touristen. Hier kann man Strelitzien, Calla und Orchideen kaufen und reisefertig verpacken lassen. Im hinteren Teil dagegen, wo riesige Tintenfische und furchteinflößende Degenfische (espadas) auf den Verkaufstischen liegen, kaufen Hausfrauen und Restaurantbesitzer ein. Interessant sind auch die vielen Kachelbilder im Innern der Markthalle.

 

Funchal Kathedrale Se

Kathedrale Se Die Kathedrale Sé wurde 1915 in gothisch-maurischem Stil als Bischofsitz geweiht. Auf dem Giebel steht das Kreuz des Christusordens. Die Natursteinfassade der Kathedrale ist eher schlicht.

 

Funchal Festung São Lourenço

Sao Lourenco Nicht weit vom Hafen befindet sich die Festung São Lourenço, die sich jedoch nicht besichtigen lässt. Hinter den Festungsmauern residiert heute der Minister der Republik. Der Eingang wird durch einen Soldaten bewacht. Der Turm stammt aus dem 16. Jh. Nicht weit von der Festung ist der Stadtgarten Dona Amélia, den die Städteplaner an der Stelle des abgerissenen Franziskanerklosters anlegten. Dieser tropische Garten ist eine blühende Oase mit exotischen Bäumen.

 

Funchal Museum Photographia Vicentes

Photographia Vicentes Das Museum Photographia Vicentes (Fotomuseum) liegt im Zentrum der Stadt. Vicente Comes da Silva war ein berühmter Fotograf aus Funchal. Ein Pionier, der schon 1865 hier das erste Fotoatelier Portugals gründete. 1982 wurde das Haus restauriert und als Museum eingerichtet. Es hat einen schönen Innenhof mit einem Café.

 

  Wir sind dann noch ein Stück steil bergauf in die Oberstadt spaziert. Wir wollten das Convento de Santa Clara, ein großzügig angelegtes Kloster (Klarissinnenkloster), anschauen, das zu den architektonischen und historischen Schätzen Funchals gehört. Leider hatte es zu diesem Zeitpunkt geschlossen. Auch die Quinta das Cruzes war leider nicht zugänglich. Die Quinta das Cruzes ist ein prachtvolles Herrenhaus mit einer umfangreichen Sammlung von Kunst- und Einrichtungsgegenständen. Zu ihr gehört ein märchenhafter Garten, der zugleich ein archäologischer Park ist.

 

Monte

Kirche und Garten in Monte Danach ging es wieder zurück nach Monte. Monte gehört wegen der Wallfahrtskirche, seiner Gärten und den skurrilen Korbschlitten sicherlich zum Pflichtprogramm für Madeira-Reisende. Für die Einheimischen hat die Kirche Nossa Senhora do Monte eine besondere Bedeutung, denn die heilige Jungfrau vom Berg ist die hochverehrte Schutzpatronin von Madeira. Das Herz der Kirche ist das Bild der Jungfrau, eine kleine Holzstatue in einem Silberschrein.

 

Korbschlittenfahrer

Korbschlittenfahrer Unterhalb der Kirche, an der Seilbahnstation vorbei, gelangt man zu der Station der Korbschlittenfahrer. Man sieht sie auf Kachelbildern und Briefmarken, denn sie sind eine historische Besonderheit der Insel - die skurrilsten Verkehrsmittel auf Madeira. Früher ließen sich wohlhabende Bürger und Touristen in Sänften und Hängematten tragen. Die Ochsenschlitten waren das weitverbreiteste Verkehrsmittel auf der Insel. Untenherum wie ein Schlitten, obenrum wie eine Kutsche. Sie wurden von zwei Ochsen gezogen. Das ging ganz gut, weil die Straßen mit runden und sehr glatten Steinchen gepflastert waren. Das einzige noch vorhandene Verkehrsmittel ist der Korbschlitten, der von Monte aus die knapp 5 km nach Funchal ins Tal saust. Wer möchte, kann damit entweder nach Livramento (Dauer: 10 min) oder nach Funchal (Dauer etwas 20 min) in Begleitung von 2 weiß gekleideten Steuermännern fahren.

 

Garten in Monte

Garten in Monte Sehenswert ist auch eine öffentliche Gartenanlage in unmittelbarer Nähe der Korbschlittenstation.

 

 

Terreiro da Luta

Terreiro Da Luta Etwa 300 m oberhalb von Monte liegt Terreiro da Luta. Seit der Besiedlung Madeiras gilt Terreiro da Luta als magischer Ort, an dem auch Marien erschienen sein sollen. Dort errichtete man zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg, von dem auch Madeira nicht vollkommen verschont blieb, eine 5 m hohe Mariensäule. Der um den Sockel gewickelte Rosenkranz der Jungfrau besteht aus großen runden Flusssteinen, die mit den Gliedern der Ankerkette des Schiffes La Surprise verbunden sind. Das französische Kriegschiff wurde im Ersten Weltkrieg im Hafen von Funchal versenkt. Leider herrschte bei unserem Besuch dichter Nebel, in dem sogar die Statue teilweise versank.

 

Quinta Espléndida

Quinta Esplendida In Caniço gibt es ein Bungalow-Hotel namens Quinta Espléndida. Diese hat eine wunderschöne blühende Gartenanlage. Einen Spaziergang darin sollte man sich unbedingt gönnen. Leider hat es bei unserem Besuch dort angefangen zu regnen, so dass wir unseren Rundgang schnell abbrechen mussten.

Deshalb beschlossen wir, nochmals nach Norden zu fahren, in der Hoffnung, dass das Wetter dort etwas besser werden würde. Die Fahrt dorthin war recht abenteuerlich. Durch die wolkenbruchartigen Regenfälle waren die Straßen teilweise überschwemmt. Kleine Wasserfälle und Bächlein, vermischt mit Lehm und Sand, machten die Fahrt nicht einfach. Doch sie lohnte sich auf jeden Fall. Denn im Gegensatz zu unserem ersten Besuch verhielt sich jetzt der Atlantik doch um einiges wilder. Die Wellen und die dadurch erzeugte Gischt waren teilweise meterhoch. Ein toller Anblick.

 

Arco de São Jorge

Arco De Sao Jorge Einen kurzen Halt machten wir am Felsbogen von Arco de São Jorge. Geologen behaupten, dass das Gebiet um Arco de São Jorge der Krater eines alten Vulkans sei, dessen Lavaströme sich Richtung Küste ergossen und eine abgeschnittene Enklave gebildet haben, die für den Weinbau wie geschaffen ist. Von dort hatten wir eine wunderbare Aussicht.

 

Ponta Delgada

Ponta Delgada Ponta Delgada war früher, als der Personen- und Warentransport im wesentlichen von Dampfschiffen abgewickelt wurde, eine wichtige Station. Drei Schiffe pro Woche legten dort an. Für die Kinder sind die Meerwasserschwimmbecken eine Attraktion und wer sich vor den Atlantikbrechern nicht fürchtet, kann sich hier mutig in die Fluten stürzen. An diesem Tag hätten wir das aber niemand empfehlen können, denn die Wellen waren ziemlich heftig.

 

Porto Moniz

Porto Moniz Vor der Rückfahrt ins Hotel machten wir nochmals einen Stopp in Porto Moniz. Die Meeresschwimmbäder sahen nicht mehr so friedlich aus wie bei unserem ersten Besuch. Die hohen Wellen rollten dort einfach drüber hinweg. Es war gigantisch!

 

 

8. Tag

Ponta Do Garajau

Ponta Do Garajau Erste Station an diesem vorletzten Urlaubstag war die Landzunge Ponta do Garajau, nicht weit von Caniço entfernt. Dort erhebt sich seit 1927 eine überlebensgroße Christusstatue. Diese kleine Imitation der berühmten Christusstatuen von Lissabon und Rio de Janeiro erfüllt denselben Zweck wie ihre großen Brüder. Sie soll die Seefahrer schützen. Von hier hat man auch einen schönen Ausblick über die Küste bis nach Funchal.

 

Jardim Botanico

Jardim Botanico Garten Oberhalb von Funchal besuchten wir den Jardim Botanico. Das »Landhaus zum guten Erfolg« gehörte der schottischen Familie Reid. 1960 wurde der Park der Quinta als Botanischer Garten eingeweiht, in dem systematisch Pflanzen aus aller Welt angepflanzt wurden. Viele davon sind beschriftet. Der Park ist zweigeteilt.

In einem Teil der Anlage riesiger Garten mit vielen Pflanzen.

 

Jardim Botanico Tiere

Jardim Botanico Tiere Im anderen Teil sind vorwiegend Tiere wie z.B. Papageien.  Der Besuch hier ist ein absolutes Muss!

 

Casa De Abrigo Do Poiso

Casa De Abrigo Do Poiso An diesem Tag wagten wir noch einmal einen Besuch auf dem Pico de Arieiro. Leider lag dieser schon wieder im Dunst der niedrig hängenden Wolken, so dass auch diesmal keine Sicht auf das Tal möglich war.

So fuhren wir etwas enttäuscht weiter. Unterhalb des Berges liegt das Restaurant Casa de Abrigo do Poiso. Dort stärkten wir uns mit Blick auf das Kaminfeuer mit einem köstlichen bolo de caco (warmes Süßkartoffelbrot) und einer hervorragenden Tomaten- bzw. Kohlsuppe.

 

Camacha

Camacha Anschließend machten wir in Camacha halt, um in dem Einkaufszentrum unseren geliebten Cappuccino zu trinken.

 

Lido Galo Mar in Canico de Baixo

Lido Galo Mar In unserem Hotel angekommen machten wir noch einen Spaziergang zum Nachbarhotel Lido Galo Mar in Canico de Baixo, welches nur ein paar hundert Meter entfernt lag. Dieses Hotel besitzt einen Aufzug, mit dem man runter zu den Klippen fahren kann. Dort befindet sich auch ein Meeresschwimmbecken für die Gäste. 

 

9. Tag und Abreise

Santa Cruz

Santa Cruz Ja, nun hieß es mal wieder Abschied nehmen. Da unsere Rückreise erst gegen Abend geplant war, blieb uns noch etwas Zeit, in Santa Cruz bei schönem Wetter spazieren zu gehen, den Markt zu besuchen und uns gemütlich in einem Café am Strand hinzusetzen. Santa Cruz, unmittelbar vor dem Flughafen, ist 17 km von Funchal entfernt. Die verlängerte Landebahn reicht bis fast an den Ort heran. Komischerweise verirren sich nur selten Touristen in den hübschen Küstenort. Santa Cruz ist eine der ältesten Siedlungen Madeiras und wurde durch den Zuckerrohranbau schnell reich. Dort findet man unter anderem eine prachtvolle Kirche, ein schönes Rathaus und ein Gerichtsgebäude. Wenn man durch die schön erhaltene Altstadt spaziert, kann man sich sehr gut vorstellen, das Santa Cruz Ende des 19.Jh. eine beliebte Sommerfrische für betuchte Familien aus Funchal war.

 

Flughafen

Flughafen Ja, nun hieß es mal wieder Abschied nehmen. Da unsere Rückreise erst gegen Abend geplant war, blieb uns noch etwas Zeit, in Santa Cruz bei schönem Wetter spazieren zu gehen, den Markt zu besuchen und uns gemütlich in einem Café am Strand hinzusetzen. Santa Cruz, unmittelbar vor dem Flughafen, ist 17 km von Funchal entfernt. Die verlängerte Landebahn reicht bis fast an den Ort heran. Komischerweise verirren sich nur selten Touristen in den hübschen Küstenort. Santa Cruz ist eine der ältesten Siedlungen Madeiras und wurde durch den Zuckerrohranbau schnell reich. Dort findet man unter anderem eine prachtvolle Kirche, ein schönes Rathaus und ein Gerichtsgebäude. Wenn man durch die schön erhaltene Altstadt spaziert, kann man sich sehr gut vorstellen, das Santa Cruz Ende des 19.Jh. eine beliebte Sommerfrische für betuchte Familien aus Funchal war.

 

Abreise

Abreise Dann war auch dieser Tag zu Ende, wir gaben unseren Mietwagen ab und checkten ein. Zurück ging es mit einem Flieger der LTU. Da dieser nicht ausgebucht war, hatten wir eine sehr angenehme Reise bei großzügigem Platzangebot.

 

Quelle: Dumont Richtig Reisen: Madeira; Madeira Aktuell Zeitung; Buchers's Reisebegleiter Madeira

 

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