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Update am 04.09.2016
Malediven 2001 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

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Malediven - Meerufenfushi - Meeru Island Resort

25.10.2001 - 08.11.2001

Link Meeru Island Resort :: in Gedanken ...

Am 25.10.2001 sind wir mit dem Auto nach Oberursel gefahren, um dort unser Auto bei unseren netten Verwandten zu parken. Danach hat uns die liebe Melanie zum Flughafen Frankfurt gefahren. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank, Cousinchen! So haben wir uns die Parkgebühren gespart.

Nachdem wir uns an eine elendig lange Schlange am LTU-Schalter zum Einchecken angestellt hatten und nach einer Stunde etwa unsere Taschen abgeben konnten (alle guten Plätze waren natürlich schon lange reserviert!), mussten wir uns noch schnell eine CD in unserem schottischen Lieblingsrestaurant leisten. Wir hatten nämlich einen Bungalow mit CD-Player gebucht, aber nicht an CD's gedacht.

Um 20:15 Uhr startete das Flugzeug der LTU dann endlich. Es waren endlose 9 1/2 Stunden. Der Service und das Essen waren jedoch wider Erwarten ganz ordentlich. Sogar CD's verkaufen die dort, somit hatten wir nun ganze 4 CD's.

Anreise

Anreise Nach unserer Landung auf dem International Airport Male bei eher bescheidenem Wetter mit viel Wolken und Regen (aber warm) war erst mal wieder Anstehen zur Passkontrolle angesagt. Erstaunlicherweise ging es dann doch ganz flott. Nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten, wurden wir von einem ITS-Reiseleiter empfangen und in ein Restaurant geführt. Dort erhielten wir ein Getränk und mussten auf das Schnellboot warten, welches uns nach Meeru im Nord-Male-Atoll bringen sollte. Nach ca. 30 Minuten war es dann soweit, wir konnten aufs Schiff. Die Seefahrt dauerte ungefähr 50 Minuten für ca. 35 km. 

Hotel

Am Steg von Meeru legte das Schiff an und wir wollten nach dieser langen Reise endlich in unseren Bungalow. Doch das ging nicht so schnell. Wir standen mit unseren geschulterten Rucksäcken am Ausgang des Schiffes und mussten warten. Es regnete nämlich in Strömen, so dass das Hotelpersonal ein paar Regenschirme besorgen musste.

Rezeption Mit diesen Regenschirmen bewaffnet mussten wir zur Rezeption laufen. Dort wurden wir von einer Reiseleiterin von Meier's Weltreisen in Empfang genommen (unser ITS-Reiseleiter hatte Urlaub). Von ihr wurden uns dann die 'all-inclusive-Armbänder' angelegt. Unser Gepäck wurde mit unserer Bungalow-Nummer versehen und wir wurden, nachdem der Regen eine kurze Pause eingelegt hatte, von einem Angestellten zu unserem Bungalow geführt. Nach einem etwa 12-minütigen matschigen Spaziergang waren wir endlich am Ziel, vor unserem Wasser-Bungi 527. 

Wir hatten zur rechten Seite sehr nette Nachbarn aus Wales, die bereits am Montag angekommen waren. Sie berichteten uns, dass sich am Wetter seit ihrer Ankunft nichts geändert hatte. Natürlich goss es zu diesem Zeitpunkt schon wieder ohne Ende. Als wir dann unseren Schrank öffneten, mussten wir herzhaft lachen, denn dort hing, Mann und Frau glaubt es kaum, ein Regenschirm.

Regen Der Regen hörte den ganzen Tag nicht auf, so dass wir ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, ein kleines Nickerchen machen konnten. Zur Info-Veranstaltung mussten wir auch mit dem Regenschirm laufen. So eine Info-Veranstaltung wie dort haben wir noch nie erlebt. Es wurden sämtliche Infos von der Meier's Weltreisen-Reiseleiterin heruntergeleiert. Danach versuchte diese Reiseleiterin sehr schnell von der Bildfläche zu verschwinden, jedoch waren einige ganz harte Mitreisende schneller und erwischten sie trotzdem, um ihr noch einige Fragen zu stellen.  

 

Wasser-Bungi Der Wasser-Bungi war echt klasse. Auf der Landseite ist ein Eingang und auf der Meerseite ist ein zweiter. Dort gibt es eine Terrasse mit zwei Stühlen und einem Tisch. Fünf Stufen geht's dann zu einem Plateau, auf dem zwei Liegen mit einem kleinen Tisch stehen. Nach weiteren 10 Stufen steht man bereits im Wasser (wenn nicht gerade Ebbe ist). Die Inneneinrichtung des Bungalows war ganz aus Holz und sehr gepflegt. Die Räumlichkeiten waren großzügig, so dass es einem nicht zu eng wurde. Das Bad war halb offen mit einer weißen Außenmauer. Ist ein ungewohntes Gefühl wenn man so aus dem Bad schaut und den Himmel und die Palmen sieht. Und wenn es beim Duschen regnet, bekommt man teilweise die Regentropfen ab. Nachts hat man dann auch ab und zu Besucher im Bad. Da verirren sich dann schon mal Echsen oder Spinnen. 

 

Bett Die Unterkünfte waren sehr gepflegt. Es wurde auch einiges investiert bzw. repariert. An unserer Tür wurde das schwergängige Schloss ausgetauscht, ohne dass wir dies veranlasst haben. Wie wir beobachten konnten, stand ein sukzessive Austausch der Matratzen an. 

Wertsachen konnten im Safe an der Rezeption kostenfrei deponiert werden.

Das Personal auf der Insel war sehr freundlich und wir hatten keinen Grund zur Klage.

Restaurant Das Frühstück, Mittag- und Abendessen war sehr gut. Wir haben übrigens immer etwas Leckeres gefunden und sind auch immer satt geworden. Im Gegensatz zu anderen Reiseberichten müssen wir 'mal etwas richtig stellen, das Essen war immer gut gewürzt und niemals fad. 

 

Strand Am nächsten Tag hatte der Regen dann endlich aufgehört. Es war nur noch ein wenig bedeckt. Das war aber auch ganz gut so. Wir haben unsere Tauchschuhe angezogen und sind im Wasser um die Insel spaziert. Das war echt super. Es gibt total viele schöne Fische und viele Strandkrabben. Das Wasser ist auch nicht besonders tief, so dass es nicht besonders viel Mühe macht, die Insel zu umrunden. Wir können nur jedem, der Meeru besuchen will, raten, sich Tauchschuhe zuzulegen. 

 

Flughunde Da wir in anderen Reiseberichten etwas über Flughunde gelesen hatten, waren wir ständig auf der Suche nach diesen. Eines Tages gingen wir vom Mittagessen quer über die Insel und fanden endlich ihren Lieblingsbaum. Nun besuchten wir die Flughunde fast täglich und der Gärtner grinste nach zwei Tagen auch schon, wenn er uns sah, weil wir dort unter dem Baum immer stehen blieben und die Viecher beobachteten. Übrigens wer nicht weiß was Flughunde sind: Die sehen aus wie überdimensionale Fledermäuse :-). 

 

Unter Wasser

Unterwasser In der ersten Woche haben wir von unseren vielen Büchern (wir wollten schließlich keine Langeweile) nicht eines angefasst. Es war einfach viel interessanter, die Fische und die Strandkrabben zu beobachten. Die ersten Korallen waren nur ungefähr 5 Meter von unserem Bungi entfernt. Dort wimmelte es nur so von Fischen. Das Schnorcheln war fantastisch. Außerdem hatten wir ein Fisch-Pärchen, zwei Riffhaie, mehrere Rochen und eine Moräne, die andauernd vor unserem Bungi schwammen. Nachts war unser Plateau von unten beleuchtet, so dass wir sämtliche Tiere fein beobachten konnten. Leider gab es sehr viele Stechmücken und unser 'Mücken-Abschreck-Mittel' wirkte nicht besonders abschreckend. Dank Fenistil-Gel hörte das Jucken jedoch ziemlich schnell auf und die Schwellungen gingen auch zurück. 

 

Tierisch

Tiere Nicht nur unter, sondern auch über Wasser gab es einiges tierisches zu sehen.

 

Stimmungen

Stimmungen Ein Sonnenuntergang auf den Malediven - romantischer geht es wohl kaum.

 

Ausflug

Es bestehen einige Ausflugsmöglichkeiten: Fahrt nach Male, Besuch der Nachbarinsel Dhiffushi, Inselhüpfen, diverse Schnorcheltouren, Nachtfischen.

Ausflug Während der gesamten zwei Wochen haben wir nur einen Ausflug gemacht. Wir sind zur Insel Dhiffushi, einer Eingeborenen-Insel, gefahren. Die Hinfahrt dauerte ca. 15 Minuten. Dort gibt es ein Becken mit Meerwasser, in dem große und kleine Haie, eine kleine Schildkröte und mehrere andere Fische zu Hause sind. Der Ausflug war vom Hotel organisiert, anders kommt niemand auf diese Insel. Normaler Tourismus ist dort per Gesetz verboten. Unser lustiger englischsprachiger Führer mit stark französischem Akzent erzählte uns viel interessantes über die Malediven und ganz speziell von den Bewohnern der Insel Dhiffushi und ihrer Lebensart. Nachdem wir einen Inselrundgang hinter uns hatten, war shoppen auf der Shopping-Meile angesagt (5 wirklich kleine Läden mit jeweils der gleichen Auswahl !!!).

 

Ausflug Auf der Rücktour lief unser Boot auf ein Riff auf. Alle Ausflügler mussten zuerst nach vorne gehen und danach wieder nach hinten. Dies wiederholte sich einige Mal. Das nützte jedoch nichts. Ein anderes Schiff musste angefordert werden und wir mussten auf dieses umsteigen. Nach der Entlastung war das Schiff dann wieder fahrtüchtig und konnte zum Hafen fahren. Durch diese Verzögerung konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Meer genießen. Die Rücktour dauerte fast 1 1/2 Stunden. 

 

Abreise

Abreise Am 08.11.2001 sind wir um 6.30 Uhr geweckt worden, um 7.00 Uhr ist unser Gepäck abgeholt worden. Frühstück gab es um 7.30 Uhr. Um 8.00 Uhr ging es dann mit dem Schnellboot zum International Airport Male. Bevor wir uns zum Einchecken anstellen konnten, wurde unser ganzes Gepäck durchleuchtet. Auch hier waren die besten Plätze im Flieger bereits belegt. Unser Handgepäck wurde mehrmals durchleuchtet und die Pässe mussten wir auch noch öfter vorzeigen.

Der Rückflug war leider die Hölle. Wir saßen im vorderen Teil der Maschine und hatten uns schon gefreut, dass wir zu zweit dieses Mal die drei Mittelplätze zur Verfügung hatten. Doch in diesem Teil der Maschine fiel die Heizung aus. Es war total kalt. Trotz mehrerer Decken haben wir heftigst gefroren und das 10 Stunden und 8 Minuten lang !!!

Übrigens benötigt man auf der gesamten Insel kein Bargeld. Man muss für alles unterschreiben, sogar im hoteleigenen Shop. Unsere Getränkerechnungen waren nie höher als 13 Dollar. Kaffee und Tee gibt es kostenlos. Deshalb raten wir nur denjenigen zur Buchung von 'all inclusive', die wirklich sehr viel trinken. Sollten wir nochmals auf diese wirklich schöne Insel kommen, was wir vorhaben, werden wir Vollpension und einen Wasser-Bungi buchen.

 

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