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Update am 04.09.2016
Malta 2000 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

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Malta

13.09.2000 - 16.09.2000

Weitere Infos über Malta gibt es hier:

www.malta-online.de :: www.malta-direkt.de :: www.urlaubmalta.com

Wir hatten uns kurzfristig entschlossen, ein verlängertes Wochenende im Süden zu verbringen. Das Last-Minute-Angebot für Malta hörte sich recht gut an, so dass wir uns entschlossen, dorthin zu fliegen.

Reise Abgeflogen sind wir mit der FTI in Stuttgart. Die Flugzeit betrug ca. 3 Stunden. Vom Flughafen ging es dann mit dem Bus zum Hotel "Golden Sands". Dieses liegt etwas erhöht an einem Sandstrand namens "Golden Bay". Hier ist einer der wenigen Sandstrände, die es auf Malta gibt. Der Strand ist dort sehr beliebt und oft überlaufen, da er auch gerne von Einheimischen besucht wird.

Früher stand in der Bucht von Golden Bay ein englisches Militärlager, das aber nur einigermaßen vorteilhaft zu einer Feriensiedlung umgebaut wurde.

Hotel Das Hotel liegt sehr schön an einer Klippe, so dass man einen wunderschönen Ausblick auf den Strand und das Meer hat. An den Strand kam man entweder mit einem Aufzug oder - wenn man es sportlich mag - über eine Vielzahl von Treppen.

Zum Hotel kann nur gesagt werden: Absolut nicht empfehlenswert! Dort ist seit vielen Jahren, wenn nicht schon seit Jahrzehnten, die Zeit stehen geblieben. Alles war total schmuddelig und heruntergekommen. Investiert wurde hier mit Sicherheit nichts mehr. Die Zimmer hatten den Charme der 60iger Jahre. Das Frühstück und Abendessen war sehr einfach, Auswahl hatte man kaum. Das Angebot entsprach auch absolut nicht unserem Geschmack. Wie wir inzwischen aus einem anderen Reisebericht gelesen haben, geht das Gerücht um, dass das Hotel Ende 2001 abgerissen und neu gebaut wird. Ein neues Hotel in dieser tollen Lage ist bestimmt sehr empfehlenswert.

 

Bus Am Hotel war eine Bushaltestelle. Von dort konnte man mit dem Bus für wenig Geld alle umliegenden Orte erreichen. Wir machten einen Ausflug nach Valletta. Das Busfahren ist sehr abenteuerlich. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, sind dies nicht mehr ganz so neue Modelle :-). Macht aber echt Spaß. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, ein Auto zu mieten. Wer aber direkt in die Stadt fahren möchte, dem sei eher davon abgeraten. Zum einen findet man dort kaum einen Parkplatz, zum anderen ist der dortige Linksverkehr gepaart mit südländischem Temperament der einheimischen Autofahrer eher etwas für ganz Mutige.

Der Bus hält in Valletta an einem großen Busbahnhof. Von hier war dann auch wieder die Rückfahrt zum Hotel möglich. Die Buslinien haben Nummern und es ist nicht ganz leicht, auf dem großen Platz immer den richtigen Bus zu finden. Hierfür sollte etwas Zeit eingeplant werden.

 

Valletta Valletta ist heute eine moderne Geschäftsstadt in historischen Gemäuern. Es gibt viele Geschäfte, die zum Einkaufen einladen. Auch der Krämermarkt ist sicherlich sehenswert.

 

 

Valletta Direkt am zentralen Busbahnhof ist das Stadttor, das in seiner heutigen Form 1964 entstanden ist. Von dort kann man auf der "Triq Ir-Republika" den Stadtrundgang beginnen. Dieser Weg führt geradeaus durch bis zur Nordspitze der Halbinsel und hat viele Seitenwege, die zum Erkunden einladen. Erwähnenswert sind die schönen Parkanlagen entlang der Stadtmauer und die meist frei zugänglichen Innenhöfe.

Wenn die Zeit es zulässt, ist es unbedingt empfehlenswert, den Grand Harbour, einer der größten Naturhäfen der Welt, zu besichtigen.

Sliema Von Valletta sind wir dann mit dem Boot nach Sliema gefahren. Sliema ist die größte Stadt Maltas. Dort gibt es zahlreiche Einkaufmöglichkeiten, viele Hotels, Restaurants, Cafés und Bars. Dort haben wir in einem kleinen Eiscafé das beste Eis bekommen, das wir je gegessen haben.

Entlang des Küstenstreifens der Halbinsel, auf der Sliema gebaut ist, gibt es zahlreiche Felsbadestrände und Strandrestaurants. Außerdem besteht dort die Möglichkeit, Wassersportausrüstungen zu leihen.
 

Sliema Zurück nach Valletta sind wir dann nicht mit dem Boot gefahren, sondern entlang der 5 km langen Uferpromenade zurück gelaufen. Dieser Gang entlang des Marsamxett Harbour ist ein Abenteuer für Auge und Seele. Während man dort entlang schlendert, kann man Hunderte von kleinen Booten in allen Formen und Farben sehen, die dort vor Anker liegen. Zudem besteht von dort aus ein wunderschöner Blick auf die Bucht von Sliema und auf das befestigte Valletta.

Abschließend können wir eigentlich nur betonen, dass es uns auf Malta, mit Ausnahme des Hotels, sehr gut gefallen hat. Die kleinen Buchten mit den Sand- und Felsbadestränden, die Häfen mit den bunten Fischerbooten, das kristallklare Wasser und zahlreiche Sportmöglichkeiten versprechen einen erholsamen und interessanten Urlaub. Die zahlreichen Tempelanlagen, die gewaltigen Festungen, die vielen Prachtbauten des Johanniterordens sowie die großen und kleinen Kirchen aus vielen Jahrhunderten machen die Insel auch zu einem kulturellen Erlebnis.

Aufgrund der geografischen Lage im Herzen des Mittelmeeres verfügt die Insel über ein angenehmes Klima. Baden ist von April/Mai bis September/Oktober möglich.

 

Quelle: Reisebegleiter Malta, Gozo und Comino der FTi-Touristik.

 

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