Banner
Bildergalerie      Sitemap      Impressum      Kontakt  

Online seit 11.12.2001
Update am 04.09.2016
Norden 2004 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

Home

Der Norden

16.07.2004 - 23.07.2004

Vom 16.07.2004 bis 23.07.2004 besuchten wir einige interessante Orte im Norden Deutschlands. Natürlich haben wir auf unserer Route auch wieder ein paar Leuchttürme "gejagt".

 

Ostseeinsel Fehmarn

Fehmarnsundbrücke Unser erster Tagesausflug ging zur Ostseeinsel Fehmarn. Die Insel kann mit dem Auto über die Fehmarnsundbrücke kostenfrei erreicht werden. Die kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke wurde 1963 in Betrieb genommen und ist 963 m lang.
Die Insel Fehmarn liegt in Schlewig-Holstein, genauer Ostholstein inmitten der Ostsee. Sie ist 185 qkm groß und verfügt über ca. 78 km Küstenlinie. Fehmarn zählt zu den regenärmsten Gebieten Deutschlands; auf dem Festland fällt im Schnitt ein Drittel mehr Regen.
Durch die Rapsblüte wird Fehmarn auch "Die goldene Krone im blauen Meer" genannt.

 

Weg zum Leuchtturm Flügge Da der Leuchtturm Flügge nicht direkt mit dem Auto erreichbar ist, mussten wir ca. 30 min zu Fuß gehen. Der Weg führt uns quer durch prächtig blühende Felder.

 

Leuchtturm Flügge Der 1870 erbaute Leuchtturm steht in Flügge Krummsteer. Der neue achteckige Turm wurde von 1914 bis 1915 gebaut und ist 35,7 m hoch. Das gelb/beige Mauerwerk wurde 1976/77 mit rot-weißen Kunststoffplatten umkleidet.

Der Flügger Leuchtturm ist ein Oberfeuer. Zuerst wurde die Lichtquelle mit Benzol, dann mit Flüssiggas erzeugt. Ab 1954 wird die Anlage mit Strom gespeist.

 

Leuchtturm Strukkamphuk Das Leuchttfeuer Strukkamphuk ist schon von der Fehmarnsundbrücke aus zu sehen und steht direkt am Campingplatz Strukkamphuk. Es markiert u.a. die Einfahrt in den Fehmarnsund.
Der 1896 aus Eisen errichtete 5 Meter hohe achteckige Leuchtturm wurde 1935 durch einen weißen runden Betonturm (5 m) ersetzt. 20 Jahre lang leuchtete ein Flüssiggaslicht in dem Turm, bevor ab 1954 elektrifiziert wurde.
Schon im Jahre 1872 wurde das erste Feuer auf dem Leuchtturm Strukkamphuk auf einer etwa 3 m hohen Stange entzündet und warnte damals wie heute vor den steinigen Untiefen.

 

Leuchtturm Westermarkelsdorf Der Leuchtturm Westermarkelsdorf befindet sich am Markelsdorfer Huk in der Dünenlandschaft am nördlichen Binnensee. Der Turm wurde 1881 erbaut und 1902 aufgestockt. Der achteckige Turm mit der roten kupfernen Kuppe ist 17 m hoch.

Das benachbarte Haus ist bewohnt.

 

Marienleuchte Das Leuchtfeuer Marienleuchte auf Ohlensborg Huk dient der Schiffahrt im Fehmarnbelt als Orientierungsfeuer. Da eine erforderliche Erhöhung des Turmes wegen des schlechten baulichen Zustandes nicht möglich war, wurde 1964 nördlich des alten Turmes ein schlanker 33 m hoher Stahlbeton-Leuchtturm errichtet, der zusätzlich einen roten Warnsektor für den Fähr-Querverkehr der Vogelfluglinie zeigt.

Der Turm wurde nach der dänischen Königin Sophie Friedericke, der Gemahlin König Friedrichs VI, benannt, die am Tag der Inbetriebnahme 1832 Geburtstag hatte.

 

Heiligenhafen

Leuchtturm Heiligenhafen Der Leuchtturm Heiligenhafen wurde 1907 im Ortsteil Ortsmühle erbaut. 1938 wurde er durch einen viereckigen 19 m hohen Turm aus Mauerwerk und einer Verblendung aus Ziegelsteinen mit einer eisernen Laterne als Turmabschluss ersetzt.

 

Dahmeshoeved

Leuchtturm Dameshoeved Auf halbem Weg von Fehmarn nach Travemünde ist der Leuchtturm Dahmeshöved an einem Küstenvorsprung auf einer Geländehöhe ("höved") errichtet worden. Er dient der Schifffahrt in der Mecklenburger Bucht als Orientierungsfeuer. Sein früherer rotweißer Anstrich wurde 1982 entfernt. Das an den Turm angebaute Wohnhaus, das Maschinenhaus und ein 1939 errichteter Beobachtungsturm werden heute privat genutzt. Im Wachturm beobachteten die Leuchtturmwärter rund um die Uhr die Wetterlage, um bei Nebel die direkt an der Steilküste errichtete Luftnebelschallanlage in Betrieb nehmen zu können.
Der achteckiger Turm aus rotbraunem Backsteinmauerwerk mit einer Galerie und roter Laterne ist 28,8 m hoch.
 

 

Sylt

von und nach Sylt Nach Sylt und auch wieder zurück fuhren wir mit dem Autozug.

Sylt ist mit einer Fläche von ca. 99 km² und einem Umfang mit 197 km die größte Nordseeinsel und ist über den Hindenburgdamm seit 01.06.1927 mit dem Festland verbunden.

Es leben dort ca. 21.000 Einwohner in zwölf Ortschaften. Es gibt dort 50.000 Gästebetten bei über 600.000 Gästen, die dort jährlich Urlaub machen.

 

Leuchtturm Hörnum Der 34 m hohe Leuchtturm Hörnum befindet sich auf einer 17 m hohen Düne an der Südspitze Sylts und nahm 1907 seinen Betrieb auf. Der gusseiserne, rot-weiß gestreifte Turm sichert die Fahrrinne zwischen Amrum und Sylt.

 

List List befindest sich im Norden Sylts zwischen Strand und Dünen. Pulsierendes Zentrum des sonst beschaulichen Dorfes ist der Hafen. Von dort stechen Ausflugsschiffe in See und dort legt auch die Autofähre zur benachbarten Insel Rømø ab.
Leider hat der Hafen seit seiner Neugestaltung im Jahre 2004 viel von seiner Originalität verloren.
Eins jedoch ist geblieben: Der Pflichtbesuch bei GOSCH - der nördlichsten Fischbude Deutschlands. Die Krabbenbrötchen sind die besten der Welt.

 

Leuchtturm List-Ost am Ellenbogen Der Leuchtturm List-Ost am Ellenbogen wurde im Jahre 1857 erbaut und ist 13 m hoch. Er war bis 1977 bemannt in Betrieb und wird seitdem ferngesteuert.

 

Leuchtturm List-West am Ellenbogen Der Leuchtturm List-West am Ellenbogen ist ein Leit- und Orientierungsfeuer. Erbaut im Jahre 1857 am Nordende der Insel Sylt, war er bis 1977 bemannt in Betrieb, seitdem wird er ferngesteuert. Das Bauwerk ist 11 Meter hoch. Zusammen mit dem benachbarten List Ost ist er der älteste aktive Leuchtturm aus Gusseisen in Deutschland.

 

Kupferpfanne Kampen Kampen ist klein, fein und exklusiv. Natürlich darf auch nicht der Besuch in der Kupferkanne ausbleiben. Die Kupferkanne ist ein Kaffeegarten mit Blick auf Heide und Watt. Die Inselspezialität ist Rhabarber- und Pflaumenkuchen vom Blech. In der Kupferkanne ist es urig verwinkelt.

Es empfiehlt sich jedoch vor allem in der Hauptsaison etwas Zeit bei einem Besuch mitzubringen.

 

Leuchtturm Kampen Der 62 m hohe Leuchtturm Kampen / Sylt ist ein See- und Orientierungsfeuer. Erbaut wurde er im Jahre 1856 aus Backstein. 1875 wurde der Turm mit eisernen Korsettringen stabilisiert. 1953 bekam der Leuchtturm die weiß - schwarze Bemalung zur Tageskennung, 1929 wurde von Petroleum- auf Elektrobetrieb umgestellt.

 

Leuchtturm Rotes Kliff Der 11 m hohe achteckige Leuchtturm Rotes Kliff liegt nördlich von Kampen.  Er wurde 1912/13 erbaut und 1975 abgeschaltet. Der Leuchtturm ist nicht mehr in Betrieb und stellt nur noch eine Tagessichtmarke dar. Er wurde von der Gemeinde Kampen zum Erhalt erworben.

Das Rote Kliff ist eine 30 Meter hohe Steilkante zwischen den Orten Wenningstedt und Kampen auf der Nordseeinsel Sylt. Es befindet sich auf der zur offenen See gelegenen Westseite der Insel.

 

Schiffsbegrüßungsanlage Schulauer Fährhaus

Schulauer Fährhaus 1952 wurde durch Otto Friedrich Behnke die Schiffsbegrüßungsanlage Schulauer Fährhaus (Willkomm-Höft) errichtet und eröffnet.
Vorn auf der Brücke steht ein Gerüst mit Lautsprechern, aus denen Begrüßungs- oder Verabschiedungszeremonien abgespielt werden. Zugleich senkt sich die Hamburger Flagge zum Gruß und das internationale Signal für "Gute Reise" wird aufgezogen.
Vom Begrüßungskapitän erhält der Besucher viele Informationen über das Schiff, welches gerade begrüßt oder verabschiedet wurde.

 

Hamburg

Hafenrundfahrt Hamburg Für den Besucher in Hamburg ist eine Hafenrundfahrt eigentlich ein Muss. Der Hamburger Hafen ist der zweitgrößte Europas. Seine vielen Gesichter reichen von der wundervollen Skyline Hamburgs und dem beeindruckenden Containerhafen bis hin zur bezaubernden historischen Speicherstadt und Anlegern, an denen es Ozeankreuzer zu bestaunen gibt.

 

Alter Elbtunnel Hamburg Der Alte Elbtunnel wurde 1911 eröffnet und war damals eine technische Sensation. Seit dem Bau des neuen Tunnels 1975 ist der 426,5 m lange Alte Elbtunnel ein Stück Hamburger Geschichte.
Der markante quadratische Kuppelbau an den St. Pauli Landungsbrücken beherbergt die Maschinerie für die vier großen Fahrkörbe, die Menschen und Fahrzeuge in fast 24 Meter Tiefe transportieren. Die zwei gekachelten Tunnelröhren mit einem Durchmesser von 6 m führen zum südlichen Elbufer nach Steinwerder.

 

An der Alster Hamburg Die Hamburger Alster ist ein beliebtes Ziel von Einheimischen und Touristen. Diese wunderbare Wasserlandschaft liegt mitten in der Innenstadt von Hamburg.
Allein die Außenalster ist über 160 Hektar groß. Sie ist nahezu von Grünanlagen umgeben und zieht natürlich viele Spaziergänger und Sportbegeisterte an.
Die kleine Binnenalster liegt wunderbar an den schönen Promenaden Jungfernstieg und Neuer Jungfernstieg. Der Jungfernstieg ist die wohl schönste Straße Hamburgs. Sie führt entlang am südwestlichen Ufer der Binnenalster von der Bergstraße bis zum Gänsemarkt.
Auf der Wasserseite des Jungfernstiegs befindet sich der Alsterpavillon, eines der bekanntesten Cafés von Hamburg.
An der Westseite der Binnenalster zweigt der Neue Jungfernsteg ab. Dort befindet sich das Luxushotel Vier Jahreszeiten.

 

© 2001-2017