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Update am 04.09.2016
Norwegen 2003 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

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Das war unsere Reiseroute

Norwegen 2003

09.05.2003 - 15.05.2003

Unseren diesjährigen Dänemarkaufenthalt haben wir noch mit einer einwöchigen Rundreise durch Norwegen verbunden.

Anreise nach Oslo über Fredrikshavn

Frederikshavn Da die StenaLine-Fähre von Frederikshavn nach Oslo am 09.05.2003 morgens um 10:00 Uhr abfuhr, beschlossen wir, noch am Vortag nach Frederikshavn zu fahren. Ansonsten hätten wir morgens um 5:30 Uhr in Houvig losfahren müssen. Die Fahrt von Houvig nach Frederikshavn (ca. 250 km) dauerte ca. 3:15 Stunden.

 

Radisson Hotel

Hotel Radison Frederikshavn Da das anvisierte StenaLine Hotel schon ausgebucht war, übernachteten wir im Radisson Hotel.

 

09.05.2003

Hafen Frederikshavn Dort bekamen wir ein Zimmer mit einem super Ausblick auf den Hafen und die Anlegestelle der StenaLine Schiffe.

 

09.05.2003

Hafenausfahrt

Hafenausfahrt Frederikshavn Bei schönstem Wetter liefen wir morgens aus dem Hafen aus.

 

Unsere Fähre

Schiff Die Überfahrt mit der Autofähre von StenaLine von Frederikshavn nach Oslo dauerte von 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Das Schiff machte auf den zweiten Blick schon einen älteren und sogar schmuddeligen Eindruck. Das Mittagsbufett war, da wir eigentlich bisher nur positives gehört hatten, eher enttäuschend. Auch die Freundlichkeit des Personals ließ zu wünschen übrig. Insgesamt waren wir von StenaLine eher enttäuscht. Aber wahrscheinlich haben wir uns da etwas zu viel erhofft. Ist ja nur eine Autofähre :-).

 

Einfahrt in den Oslo Fjord

Oslo Fjord Umso beeindruckender war die Einfahrt in den Oslo Fjord bei schönstem Wetter. Das war ein Anblick. So stellten wir uns Norwegen vor.


Die Übernachtung erfolgte nicht, wie geplant, im First Nobel House in Oslo, sondern im First Hotel Millenium, da im First Nobel House die Klimaanlage ausgefallen war. Der Wechsel in das andere Haus war vom Hotel schon organisiert und verlief ohne Probleme. Da auch Oslo unter Parkplatznot leidet, mussten wir einen Tiefgaragenstellplatz mieten. Das kostete uns 150 NOK (ca. 20 Euro). Nicht billig, aber dafür sicher. Da wir zu müde zum Abendessen waren und Burger King gleich um die Ecke lag, entschieden wir uns für diesen Abend (einmalig) für Fastfood. Da in Norwegen so ziemlich alles sehr teuer ist, macht natürlich auch Burger King mit ca. 17 Euro für 2 Cheeseburger, eine Portion Pommes und eine mittlere Cola keine Ausnahme. Unser Rat: Ein paar Euro drauflegen und richtig essen gehen.

 

10.05.2003

Unterwegs

Unterwegs Die Fahrt ging weiter von Oslo nach Beitostølen. Sie verlief problemlos auf gut ausgebauten Straßen. Leider verschlechterte sich das Wetter immer mehr, je näher wir unserem Tagesziel kamen.

 

Raststätte

Raststaette Auf dem Weg begegneten wir in regelmäßigen Abständen Rastplätzen in idyllischer Lage. Abenteuerlich, aber sauber, waren die dort befindlichen Toilettenhäuschen. Hier gab es noch ein richtiges Plumpsklo ohne Spülung. Erstaunt waren wir, dass sowohl Seife vorhanden war als auch warmes Wasser aus dem Wasserhahn lief.

 

Beitostølen

Beitostolen Nach ca. 3:30 Stunden hatten wir Beitostølen, ein Sommer- und Winterferiengebiet, erreicht. Der Ort ist jedoch ziemlich klein mit ein paar Hotels, Läden und Restaurants. Die Liftanlagen sind in direkter Nähe. Wintersport war hier, obwohl noch Schnee lag, nicht mehr möglich.

 

Båtskar-Passhöhe

Batskar Passhoehe Nach dem Einchecken im Høyfjellshotell und einem kleinen Imbiss fuhren wir noch etwas weiter in Richtung des 1166m hohen Båtskar-Passes mit phantastischem Bergpanorama. Dieser Anblick hätte nur noch mit etwas mehr Sonnenschein übertroffen werden können. Dort sahen die Schneeverhältnisse schon etwas anders aus. Die Schneedecke war durchgehend geschlossen und der Schnee häufte sich meterhoch an den Straßenrändern. Bald war ein Weiterkommen mit unseren Sommerreifen ohne Gefahr nicht mehr möglich. Durch den starken Wind und den einsetzenden Schneefall wurde die Sicht gleich Null und der Schnee auf der Straße immer höher. Da eine Wendemöglichkeit nicht vorhanden war, wendeten wir in einem waghalsigen Manöver auf sehr glatter Fahrbahn mit kaum Sicht. Zum Glück kam in dieser Zeit kein anderes Fahrzeug.

Das Abendessen nahmen wir im Restaurant des Hotels (Brasseriet) ein. Wir haben Rentier bestellt und es schmeckte hervorragend. Nach dem Abendessen klärte es auf und es schien die Sonne. Ein schöner Abschluss für diesen Tag.

 

11.05.2003

Dom in Slidre

Dom in Slidre Der Tag in Beitostølen begann mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Wir tankten in Fagernes und fuhren weiter nach Slidre. Sehenswert ist dort die romanische Steinkirche aus dem 12. Jahrhundert, die wegen ihrer Größe und Schönheit auch Slidredom genannt wird.

 

Runenstein in Grindaheim

Runenstein Gridaheim Weiter ging es nach Grindaheim. Dort steht ein 2,5 m hoher Runenstein aus dem 12. Jahrhundert. Es stand dort bis Anfang des 19. Jahrhunderts auch eine Stabkirche. Doch die steht jetzt in Brückenberg zur Schneekoppe im polnischen Riesegebirge. Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV ließ sie dort aufbauen, nachdem er sie in Norwegen für 94 Taler erworben hatte.

 

Stabkirche in Borgund

Stabkirche Borgund In Borgund steht eine der schönsten Stabkirchen des Landes. Sie wurde um 1150 errichtet. Sie gilt als besterhaltenes Beispiel norwegischer Holzbaukunst. Mit der Stabkirche in Urnes ist sie der älteste Holzbau Europas. Die Kirche besitzt sechsfach gestaffelte Schindeldächer und die Firstenden sind mit Drachenköpfen versehen. Das Portal ist mit magischen Schutzzeichen versehen. Im Inneren findet man geschnitzte Menschenköpfe und Fabelwesen, die eine geheimnisvoll grimmige Stimmung vermitteln. Man glaubt kaum, dass man sich in einem christlichen Gotteshaus befindet. Da wir die Kirche außerhalb der Saison besuchten, waren kaum Besucher vorhanden. Sogar einen Führer, der uns alles erklärte und uns mit der Taschenlampe leuchtete, hatte wir für uns alleine.

 

Längster Straßentunnel der Welt

Straßentunnel Unsere Fahrt ging weiter durch den längsten Straßentunnel (Lærdals-Tunnel) der Welt mit einer Länge von 24,5 km. Er wurde Ende 2000 fertiggestellt und ist mautfrei.

Über Auerland ging es nach Flåm, das sich auf der Südseite des wegen seiner sprichwörtlichen Schönheit weltberühmten Sognefjord befindet.

 

Stahlheim

Stalheim Am Ende des schmalen Nærøyfjords liegt der Ort Gudvangen, der von steilen Felswänden umschnürt ist und selbst im Sommer erst ab 12 Uhr die Sonne sieht. 13 km von Gudvangen entfernt findet man das Hotel Stalheim, das als Motiv in nahezu jedem Bildband über Norwegen zu finden ist. Der Blick aus dem allgemein zugänglichen Garten in den 550 m tiefen Abgrund , auf den zuckerhutähnlichen Jordalsknut und nicht zuletzt ins enge Nærøydal ist umwerfend. Abenteuerlich ist die Fahrt nach Stalheim. Wir fuhren die alte Stalheimskleivi-Straße, die sich über 2 km in 13 Kehren in die Höhe zieht und dabei bis zu 20 % Steigung überwindet. Diese Straße wurde 1849 nach siebenjähriger Arbeit fertiggestellt und gilt als bautechnisches Meisterwerk. Es gibt jedoch auch eine neue Straße, die für Wohnmobile und Gespanne geeignet ist.

 

Wasserfall Tvinnefoss, Vinje, Sogn og Fjordane und Svingen

Unterwegs Von Stalheim fuhren wir vorbei an dem Wasserfall Tvinnefoss, der sich in eindrucksvollen Kaskaden über mehrere Stufen zu Tal ergießt, nach Vinje. Dort teilt sich die Straße. Wir fuhren rechts auf die R 13. Die Straße klettert serpentinen- und panoramareich auf das Vikafjell hinauf und erreicht an der Bezirksgrenze zu Sogn og Fjordane ihren mit 986 m höchsten Punkt. Es lag dort noch sehr viel Schnee und wir fuhren immer wieder durch Schneeverwehungen. Bei Svingen konnten wir eine tolle Aussicht auf den Sognefjord und den Fostefonn-Gletscher genießen. Weiter unten konnten wir auch schon die Häuser von Vik erkennen. Auch dort steht eine Stabkirche, die wir allerdings aus Zeitgründen nicht mehr besichtigen konnten. Sie gilt jedoch als eine der interessantesten Stabkirchen, wurde 1130 erbaut und thront in beherrschender Lage auf einem Hügel. Dort stand sie nahezu fast 700 Jahre unverändert und wurde im 19. Jahrhundert umfassend restauriert.

 

Fähre von Vangsnes nach Hella

Faehre Vangsnes Hella Nach ca. 12 km erreichten wir Vangsnes. Von dort setzten wir mit der Fähre (Preis: 74 NOK), die ca. 20 mal pro Tag pendelt, über nach Hella. Nach 38 weiteren km hatten wir dann Sogndal erreicht. Die Fahrstrecke an diesem Tag betrug etwa 300 km, die wir in ca. 6:15 Stunden  zurückgelegt hatten.

 

Hofslund Fjord Hotel in Sogndal

Hofslund Fjord Hotel Sogndal Sogndal liegt an der Engstelle zwischen dem Sogne- und dem Barnesfjord und bietet keine besonderen Sehenswürdigkeiten. Dort übernachteten wir im Hofslund Fjord Hotel. Dieses Hotel ist schon ziemlich alt und hat seine Glanzzeit sicherlich schon erlebt, aber für eine Nacht war es ok. Das Zimmer war geräumig und sauber. Auch das Bad entsprach voll unseren Erwartungen. Die einzige Möglichkeit zum Essen, die wir in Sogndal fanden, war ein Chinese. D as Essen war dort wider Erwarten jedoch recht gut.

 

12.05.2003

Fähre nach Fodnes

Faehre Kaupanger Fodnes Von Sogndal waren es noch 11 km bis nach Kaupanger. Von dort fuhren wir mit der Fähre (Preis: 116 NOK) nach Fodnes. 

 

Unterwegs nach Bergen

Unterwegs Über Vinje, Voss und Dale ging es nach Bergen, wo wir nach ca. 250 km und ca. 5 Stunden Fahrt ankamen.

 

Strandhotel in Bergen

Strandhotel Bergen Die Zufahrt nach Bergen kostete 10 NOK Maut. Wir übernachteten im Strand Hotel in Bergen. Da es dort jedoch kaum Parkplatzmöglichkeiten gab, war das Parken für 130 NOK (ca. unter 17 Euro ??) deshalb im Innenhof sehr beengt und abenteuerlich. Das uns zugewiesene Zimmer war leider mit Sicht in den Innenhof, was aber für eine Nacht nicht so schlimm war. Das Zimmer und das Bad sind sehr schön und komfortabel eingerichtet. Auch an der Rezeption wurden wir sehr freundlich und zuvorkommend behandelt. Das Hotel können wir deshalb sehr empfehlen. Erwähnenswert ist die Sonnenterasse des Hotels. Von hier aus hat man einen super Ausblick über einen Teil von Bergen.

 

Bergen

Bergen Bergen ist mit seinen 230.000 Einwohnern nach Oslo die zweitgrößte Stadt in Norwegen, ist sehr schön gelegen und hat, kurz gesagt, sehr viel Flair. Bergen ist mit durchschnittlich fast 3000 mm Niederschlag die regenreichste Stadt Norwegens. Das haben wir leider auch gleich zu spüren bekommen.
Wir konnten leider infolge einsetzenden Regens nur einen kurzen Spaziergang unternehmen. Dieser führte uns in das alte Hanseviertel Tyske Brygge, das als die bedeutendste historische Sehenswürdigkeit der Stadt gilt und von der UNESCO in die Liste der erhaltenswürdigen Baudenkmäler aufgenommen wurde. Hier befanden sich einstmalig die Wohnviertel der deutschen Kaufleute, hier herrschte hanseatisches und nicht norwegisches Recht. Das verwirrende Labyrinth von Gässchen, miteinander verschachtelten Kontoren, Stiegen und Galerien lädt zu einem Streifzug in das Mittelalter ein.

 

Restaurant Dicken's

Restaurant Dickens Bergen Als der Regen stärker wurde, brachen wir unseren Spaziergang ab und suchten uns ein Restaurant. Nach einiger Suche und etwas Glück hatten wir dann auch eines mit einer gemütlichen, urigen Atmosphäre gefunden, das "Dicken's". Sehr empfehlenswert!

 

13.05.2003

Unterwegs

Unterwegs Von Bergen fuhren wir durch eine wunderschöne Gegend nach Halhjem.

 

Fähre nach Sandvikvåg

Faehre Halhjem Sandvikvag Von dort ging es weiter mit der Fähre nach Sandvikvåg, dann durch den Tunnel nach Valevåg.

 

Fähre von Arsvågen nach Mortavika

Faehre Arsvagen Mortifika Die Überfahrt von Arsvågen nach Mortavika mussten wir erneut mit einer Fähre vornehmen. Dann ging es durch zwei weitere Tunnel nach Mekjarvik. Über Stavanger erreichten wir dann Sandnes. Diese Fahrt war sehr teuer durch die zwei Überfahrten und die zwei gebührenpflichtigen Tunnel. An diesem Tag fuhren wir durch eine ganz andere Gegend. So ungefähr stellen wir uns die Landschaft in Schottland vor.

 

Hotel Sverre in Sandnes

Sandnes In Sandnes übernachteten wir im Hotel Sverre. Dieses Hotel können wir jedoch nicht empfehlen. Im Zimmern stank es so muffig, als ob dieses schon seit Monaten nicht mehr benutzt wurde und auch nicht gelüftet worden ist. Überhaupt ist Sandnes kein touristisch attraktiver Ort. Er ist der uninteressanteste Ort, welchen wir auf unserer gesamten Norwegenreise sahen. Die einzige Attraktion in Sandnes war für uns das Abendessen im Steakhaus. Dort war es ausgezeichnet.

 

14.05.2003:

Unterwegs

Unterwegs Von Sandnes ging es auf der 44 (nicht E39) in Richtung Flekkefjord. Die Fahrt auf der 44 war sehr interessant und abwechslungsreich.

Leuchtturm von Kystverket

 

Leuchtturm Kystverket Auf dem Weg besuchten wir noch den Leuchtturm von Kystverket.

 

Flekkefjord

Flekkefjord Es war eine kurvenreiche Berg- und Talfahrt. Unbedingt empfehlenswert! In Flekkefjord machten wir kurz Rast und stärkten uns mit Cappuccino und Apfelkuchen mit Eis und Schlagsahne. Alles war mit Liebe zum Detail zubereitet. Dieses Cafe (Kaffebørsen) können wir sehr empfehlen. Nach dieser kurzen Rast ging es weiter auf der E39. Bei Vigeland fuhren wir auf die R460 den 27 km langen Weg nach Kap Lindesnes.

 

Leuchtturm Kap Lindesnes

Leuchtturm Lindesnes Kap Lindesnes ist eine Halbinsel, auf der sich ein Leuchtturm erhebt. Felsdurchsetzt und windzerzaust präsentiert sich hier die Landschaft. Vom Leuchtturm aus konnten wir ein herrliches Panorama auf die zerrissene und nahezu vollkommen vegetationslose Felsküste genießen, an der sich die mächtigen Dünungswellen der Nordsee brechen.

 

Kristiansand

Kristiansand Zurück auf der E39 fuhren wir weiter nach Kristiansand. Auf der Fahrt hatten wir überwiegend gutes Wetter. Es regnete nur einmal. Ansonsten gab es stellenweise ein sehr interessantes Spiel zwischen Wolken und blauem Himmel.

 

Centrum Park Hotel in Kristiansand

Centrum Park Hotel Kristiansand Übernachtet haben wir im Centrum Park Hotel in Kristiansand. Dies ist ein sehr nettes Hotel mit schönen Zimmern, das wir empfehlen können.

 

15.05.2003

Lillesand

Lillesand 7 km von Kristiansand entfernt liegt Lillesand. Lillesand gilt mit seinen zahlreichen alten Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert als Norwegens Vorzeigeort in Sachen Holzarchitektur und wirkt in seiner Geschlossenheit wie ein einziges großes Stadtbaumuseum. Wir können nur jedem empfehlen, die schmalen gewundenen Gassen dieses rund 3.000 Einwohner zählenden Städtchen entlang zu schlendern.

 

Risør

Risor Unser nächster Besuch galt dem Städtchen Risør. Risør liegt unter anderem mit den Orten Langesund und Krageø an der so genannten Riviera am Skagerrak. Diese Orte  werden auch "Weiße Orte" genannt, die als die schönsten Seebäder Norwegens gelten. Malerisch breiten sie sich hinter langgestreckten Stränden aus, liegen im Schutz ausgedehnter Schärengürtel  (Schäre: kleine, buckelartige Klippe; Insel, die der Küste Skandinaviens und Finnlands vorgelagert ist) oder schmiegen sich in Felsbuchten. Mal präsentieren sie sich eng und verwinkelt mit Kopfsteinpflastern, dann wieder großzügig mit ihren Promenaden und Parkanlagen, schmucken Holzhäusern und Villen und berichten allesamt von dem Wohlstand, der hier während Norwegens großer Schifffahrtszeit, der Windjammerepoche, herrschte.

Risør besticht durch eine schicke Uferpromenade, hinter der sich stilvolle Patrizierhäuser aneinander reihen. Der als Barockstadt gepriesene Ort gilt als der malerischste Ort des Südens und besitzt mit der Heilig-Geist-Kirche von 1647 die typischste Barock-Kirche des Königreiches. Wir haben in einer Bäckerei Kaffee getrunken und dort eine sehr nette alte Dame kennen gelernt, die sehr gut deutsch sprach. Sie lebte ca. 3 Jahre in Hamburg. Ihr Mann fuhr zur See.

 

Unterwegs Das Wetter an diesem Tag war überwiegend gut. Mal Sonnenschein, mal Wolken und auch mal einen Wolkenbruch.

 

Tønsberg / Leuchtturm Verdens Ende

Übernachtet haben wir im Hotel Maritim in Tønsberg. Es ist ein älteres Hotel, das aber einen sehr sauberen Eindruck machte. Es versprüht noch einen gewissen Flair, den man heute nur noch selten in Hotels erlebt. Die Dame an der Rezeption sprach sehr gut deutsch und war sehr freundlich und hilfsbereit.

Am Wasser gibt es sehr viele Restaurants. Wir haben eines ausprobiert, das "La Barca". Es war nicht so toll. Eher Abzocke. Das Preis-/Leistungsverhältnis war so schlecht, wie nie zu vor. Wir können es nicht empfehlen.

Leuchtturm Verdens Ende Abends machten wir noch einen Abstecher nach Verdens Ende. Da hört die Straße einfach vor dem Meer auf. Unser dortiges Ziel, der Leuchtturm, war leider ziemlich weit weg und für uns nicht erreichbar. Da kommt man nur noch mit dem Schiff hin oder im Winter über das Eis. Schade!

 

16.05.2003

Holmenkollen in Oslo

Holmenkollen Oslo Wir machten uns an diesem letzten Tag auf die Fahrt von Tønsberg nach Oslo. In Oslo besuchten wir die Skischanze Holmenkollen. Es gibt dort ein interessanten Museum rund ums Skifahren und -springen. Man hat auch die Möglichkeit, auf den Schanzenturm (erst mit dem Aufzug, dann über Treppen) zu gehen. Ein beeindruckender Ausblick aus dieser Höhe. Wer ein bisschen Action verträgt, kann mit einem Ski-Simulator einen Sprung wagen und sich dann anschließend eine Abfahrt hinunterstürzen.

 

Künstlerort Drøbak

Drobak Da wir bis zur Abfahrt unserer Fähre noch etwas Zeit hatten, besuchten wir noch den Künstlerort Drøbak, der an der engsten Stelle des Oslofjords liegt und ca. 30 km von Oslo entfernt ist. Auch heute sind hier noch viele Kunstschaffende zu Hause, was sich in der Anzahl der Galerien, Kunstgewerbeläden und Ausstellungen widerspiegelt. Von der Kaimauer oder Aussichtsterrasse des Hafenrestaurants kann man den vielen großen und kleinen Schiffen zuschauen, die hier den Oslofjord passieren. Nicht zu sehen ist allerdings der Kreuzer "Blücher", der hier im Zweiten Weltkrieg mit Kurs auf Oslo von der Festung aus versengt wurde.

 

Hafen in Oslo

Hafen Oslo Danach hatten für noch ein wenig Zeit, im Hafen von Oslo spazieren zu gehen.

 

StenaLine

Schiff Einfahrt Oslo Wir konnten dabei auch beobachten, wie die StenaLine am Hafen anlegte.

 

xx

Schiff innen Am Abend erfolgte dann die Rückfahrt mit der StenaLine von Oslo nach Frederikshavn. Die Fahrzeit betrug 12:00 Stunden. Diesmal hatten wir eine (Außen-) Kabine, damit wir in der Nacht etwas schlafen konnten. Die Kabine war ok, aber leider sehr hellhörig. Erstaunt waren wir über die Qualität des Abendessens (Buffet). Nachdem wir auf der Hinreise doch sehr enttäuscht waren, war das Abendessen sehr gut. Auch das Personal war wesentlich freundlicher. Das relativierte doch etwas den gewonnenen schlechten Eindruck von der Hinfahrt.

 

Rückfahrt durch den Oslo Fjord

Oslo Fjord Die Rückfahrt bei untergehender Sonne durch den Oslo Fjord war nochmals ein besonderes Erlebnis.

 

Erläuterungen zur Tour und unser Fazit:

Die Idee zu unserer Tourgestaltung haben wir aus verschiedenen Reisekatalogen. Für Norwegen gibt es einen Fjordpass, dem viele Hotels angeschlossen sind. In diesen Hotels kann man vergünstigt übernachten. Alle Hotels (Übernachtung mit Frühstück) haben wir über ein Reisebüro (NORDLAND TOURS GmbH) in Hannover vorgebucht. Es ist das einzige Reisebüro in Deutschland, dass diese Fjordpass-Hotels vorbucht. Die Reservierung für alle Hotels hat wunderbar geklappt.

Auch das Essen ist nicht gerade billig. Abraten würden wir vom so genannten Fastfood. Im Gegensatz zu Deutschland ist es völlig überteuert. Wenn Essengehen, dann in einem richtigen Restaurant. Dort ist es zwar auch nicht billig, aber das Preis-/Leistungsverhältnis ist das Beste. Und die Küche in Norwegen ist überwiegend gut.

Norwegen ist ein sehr beeindruckendes, aber auch teures, Land. Die Schönheit der Natur übertraf unsere Vorstellungen bei weitem. Oftmals kamen wir uns vor wie in einer Modelleisenbahnlandschaft. Winzig erscheinende farbenfrohe Häuser vor einer meterhohen Bergkulisse bieten einen märchenhaften Anblick.

Unterschiedliche Landschaftsbilder bieten auch der Osten und der Westen Norwegens.

Die Straßen sind in überwiegend gutem Zustand und dementsprechend ohne Probleme befahrbar. Das Tankstellennetz ist gut ausgebaut, wir haben jedoch sicherheitshalber immer frühzeitig nach einer Tankmöglichkeit Ausschau gehalten.

Da wir von Bergen sehr wenig gesehen haben, möchten wir nochmals nach Bergen. Aber nicht mehr mit dem Auto, da die Parkplatzmöglichkeiten doch sehr rar sind. Vielleicht fliegen wir mal über ein verlängertes Wochenende hin. Wer weiß? Auf jeden Fall möchten wir auch noch den Norden Norwegens erkunden.

 

Auf Wiedersehen Norwegen Auf Wiedersehen Norwegen - wir kommen wieder ! 

 

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