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Update am 04.09.2016
Simonsberg 2014 - Urlaubsseite von Iris und Thomas

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Simonsberg 20.09.2014 - 04.10.2014

Eine unserer Reisen führte uns 2014 nach Simonsberg.


Simonsberg

 

Simonsberg - Ferienwohnung / Hotel

Simonsberg - Ferienwohnung Das reetgedeckte ehemalige Bauernhaus aus dem Jahre 1895 wurde 2013 grundsaniert und verfügt über 2 Ferienwohnung. Unsere Wohnung befand sich in der rechten Hälfte des Hauses. Das, dem ca. 2 km entfernten Hotel Lundenbergsand angegliederte Haus, liegt im Simonsberger Koog .

 

Simonsberg - Ferienwohnung innen Unsere Ferienwohnung war ca. 89 m² groß, verteilt auf 2 Stockwerke. Im oberen Bereich befand sich das Wohnzimmer, im Erdgeschoß das Schlafzimmer, Wohnküche und Bad. Die Wohnung hatte folgende Ausstattungsmerkmale: Küche: Herd mit Cerankochfeld und Backofen, Kühlschrank, Gefrierschrank, Geschirrspülmaschine, Kaffeemaschine, Wasserkocher und Toaster. Wohnzimmer: TV-Flachbildschirm und Stereo-Anlage. Bad: Fußbodenheizung, Dusche/WC und Waschmaschine. Schlafzimmer: Doppelbett (1,80m x 2,00m) und TV-Flachbildschirm. Sonstiges: Schlafcouch im Wohnzimmer; Gartenterrasse mit Gartenmöbel; Bettwäsche, Handtücher und Endreinigung war im Preis inklusive.

 

Simonsberg - Hotel Lundenbergsand Das ebenfalls reetgedeckte Wellnesshotel Lundenbergsand liegt nur ein paar Schritte von der Nordsee entfernt.

 

Simonsberg - Hotel Lundenbergsand Im Hotel Lundenbergsand befand sich auch ein Restaurant, in dem es morgens das Frühstück gab. Da wir uns in der Ferienwohnung nicht selbst verpflegen wollten, frühstückten wir morgens, gegen einen Aufpreis, im Hotel.

 

Simonsberg - Umgebung

Simonsberg - Umgebung In der Umgebung des Ferienhauses konnten wir schöne Spaziergänge machen, die teilweise am Deich entlang führten.

 

Simonsberg - Umgebung Sonnenaufgang Von unserer Ferienwohnung aus, sahen wir viele Sonnenaufgänge.

 

 

Witzwort - Der Rote Haubarg

Witzwort - Roter Haubarg Wir besuchten gerne das Restaurant/Café "Der Rote Haubarg" in Witzwort. Der rote Haubarg ist ein historischer Bauernhof aus dem 17. Jahrhundert (1647) und liegt auf der Halbinsel Eiderstedt, in der Nähe von Witzwort. Entgegen seinem Namen ist er nicht rot , sondern weiß und hat ein riesiges Reetdach. Gerüchte besagen, er wäre Mitte des 18. Jahrhundert abgebrannt und wieder aufgebaut worden. Leider lässt sich dies schwer nachvollziehen, da schriftliche Dokumente aus dieser Zeit eher selten sind. So bleibt der Haubarg das, was er immer war: sagenumworben und geheimnisvoll.
Wahr ist allerdings, dass die Bauform "Haubarg" aus Holland stammt und dass das Verbreitungsgebiet auf Eiderstedt beschränkt ist. Haubarge waren schlichtweg landwirtschaftliche Betriebe, konzipiert alles unter einem Dach zu haben: Vieh, Gesinde und Herrschaft. Heute gibt es noch ungefähr 45 dieser riesigen Bauernhöfe. Mitte des 19. Jahrhunderts waren es noch 10mal so viele. Allerdings ist der Rote Haubarg der einzige für die Öffentlichkeit zugängliche.

(Quelle: http://www.roterhaubarg.de)

 

Simonsberg - Roter Haubarg - Teufel Im Garten steht eine Statue mit einem Teufel. Hierauf begründet sich auch die Sage vom Roten Haubarg:
Als Beleg dafür, dass der Rote Haubarg für die Menschen in der Landschaft eine herausragende Rolle hat, mag gelten, dass mit dem Bau schon vor langer Zeit eine Sage verbunden wurde. Karl Müllenhoff teilt sie in seiner bekannten Sammlung in folgender Form mit:
An der Landstraße nicht weit von Witzwort steht ein großer schöner Hof, der Rote Haubarg; der hat neunundneunzig Fenster. Vor Zeiten stand hier ein kleines elendes Haus und ein armer junger Mann wohnte darin, der in die Tochter des reichen Schmieds, seines Nachbarn gegenüber, verliebt war. Das Mädchen und die Mutter waren ihm auch gewogen; doch der Vater wollte nichts davon wissen, weil der Freier so arm war. In der Verzweiflung verschrieb er seine Seele dem Teufel, wenn er ihm in einer Nacht bis zum Hahnenschrei ein großes Haus bauen konnte. In der Nacht kam der Teufel, riss das alte Haus herunter und blitzschnell erhoben sich die neuen Mauern. Vor Angst konnte der junge Mann es nicht länger auf dem Bauplatze aushalten; er lief hinüber in des Schmieds Haus und weckte die Frauen, wagte aber nun nicht zu gestehen, was ihm fehle. Doch als die Mutter einmal zum Fenster hinaussah und mit einem Male ein großes Haus erblickte, dessen Dach eben gerichtet ward, da musste er bekennen, das er aus Liebe zu dem Mädchen seine Seele dem Teufel verschrieben hatte, wenn er, ehe der Hahn kräht, mit dem Bau fertig würde Schnell ging die Mutter in den Hühnerstall, schon waren neunundneunzig Fenster eingesetzt und nur noch das hundertste fehlte: Da griff sie den Hahn, schüttelte ihn und er krähte laut. Da hatte der Teufel sein Spiel verloren und fuhr zum Fenster hinaus.
Der Schmied aber gab seine Tochter nun dem jungen Mann, dessen Nachkommen noch auf dem Hauberge wohnen. Aber die hundertste Scheibe fehlt noch immer und sooft man sie auch am Tage eingesetzt hat, so wird sie doch des nachts wieder zerbrochen.

(Quelle: http://www.roterhaubarg.de)

 

Witzwort - Roter Haubarg Museum Über das Leben auf dem Haubarg informiert das angeschlossene Museum. Es gibt hier landwirtschaftliche Maschinen und Geräte aus den letzten Jahrhunderten zu sehen. Modelle und Schautafeln zeigen den Aufbau dieser einzigartig konzipierten Höfe. Dem Besucher vermittelt sich so ein umfassender Eindruck vom Alltag der Bewohner zur Blütezeit der großen Haubarge. Der Eintritt in das Museum ist frei.

(Quelle: http://www.roterhaubarg.de)

 

Tönning

Tönning Ca. 20 km von Simonsberg liegt Tönning, ein Bade- und Luftkurort mit rund 5.000 Einwohnern. Die Stadt verfügt über einen kleinen Fischerei- und Sportboothafen. Hier machten wir einen kleinen Spaziergang.

 

Tönning - VW-Parade In Tönning sahen wir diese "VW-Parade".

 

Nordstrand am Norderhafen

Norderhafen - Nordstrand Wie schon bei unseren früheren Reisen in den "hohen Norden" besuchten wir das Hotel-Restaurant "Zur Nordsee" auf Nordstrand auf einen Kaffee mit einer Friesen- bzw. Eierlikörtorte. Ein anschließender Spaziergang auf dem Deich war leider nicht möglich. Denn dort finden gerade Deicherhöhungsmaßnahmen statt, um sich besser vor Sturmfluten zu schützen. Zudem werden neue Aufenthaltsbereiche auf dem Deich gestaltet. Sie werden nachts beleuchtet und es entsteht somit eine neue Flaniermeile. Die Bauarbeiten sind so umfangreich, dass auch gerne vom "Jahrhundertbauwerk" oder dem "Superdeich" gesprochen wird. Begonnen haben die Arbeiten 2013, 2016 sollen sie fertig sein.

 

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